Die Energiewende an einem Praxisbeispiel

Beitrag und Bild von Achim Stephan, Mannheim
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Auf dem Bild sehen Sie das Großkraftwerk Mannheim, dass mit Steinkohle befeuert wird. (Blöcke 7, 8, 9) Es fehlt Block, 6 der für den Bahnstrom zuständig ist. Die Kamine sind zwischen 180m und 200m hoch und es arbeiten hier über 500 Menschen.
Die Blöcke 1 und 2 sind abgerissen und Block 3 und 4 sind stillgelegt.
Das GKM hat Rauchgas-Entschweflung (REA) , Rauchgas-Entstickung (DeNOx) und Elektrofilter. Sie sehen, dass das Kraftwerk nicht mal schmutzig ist. Die Rauchfahne sieht man am besten im Winter, wenn der Wasserdampf schneller kondensiert.

Man könnte anstelle des GKM mit einer Leistung von etwa 2,5 GW (Gigawatt) genau so gut 15 oder 20 Windräder aufstellen. Mehr passen da nicht hin. Wir bräuchten aber ca. 5000 Windräder, um den Energieertrag zu erzielen, den das GKM generiert. Wenn wir diese ca. 5000 Windräder auf den Schwarzwald und die Schwäbische Alb aufteilen könnten, wären Sie sicher einverstanden. Baden-Württemberg hätte dann eine vergleichbare Dichte an Windrädern wie Rheinland-Pfalz. Leider ist das Problem dann noch nicht ganz gelöst. Wir brauchen noch etwa 50 Pumpspeicherkraftwerke, jedes so groß wie die Schluchsee Kraftwerke alle zusammen. Es könnte passieren, dass die Windräder denen aber bereits im Weg stehen. (kleiner Scherz am Rande) Wir haben in Deutschland nicht die geographischen Voraussetzungen, so viele Pumpspeicherkraftwerke zu bauen wie wir sie brauchen.

Nun hat der Ersatz des GKM durch Windräder einen erheblichen Nachteil. Das Fernheizsystem, das bis nach Speyer und Heidelberg ausgebaut ist, wird ebenfalls ersetzt werden durch ganz normalen Hausbrand wie früher, oder durch Ölheizung, ohne Entschweflung und ohne Entstickung.
Haben wir dann was gewonnen? Ja haben wir: Wir können uns jetzt jmit Recht über die schmutzige Luft beklagen und verlangen, dass noch mehr Anstrengungen unternommen werden in der Energiewende.

Quelle: https://www.facebook.com/groups/376306642555028/…/

„Sturmwarnung in Rheinland-Pfalz“

Rheinland-Pfalz ist eine Windkraft-Hochburg. Es werden weiterhin Anlagen gebaut aber die Proteste gehen ebenso weiter.
SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz  Sendung vom  09.04.2015 | 20.15 Uhr

http://www.swr.de/zur-sache-rheinland-pfalz/sturmwarnung-in-rheinland-pfalz-windkraft-regionen-weiter-unter-spannung

Windkraft spaltet Naturschützer

Lange brodelte es beim BUND Rheinland-Pfalz, am Donnerstag trat der Landesvorsitzende Neumann zurück. In einer schriftlichen Erklärung Neumanns hieß es: „Der Konflikt zwischen Windkraft und Naturschutz hat unseren Verband tief erschüttert und wird längst nicht mehr sachlich ausgetragen.“
Seit seinem Amtsantritt im April 2013 kritisierte er, dass der Ausbau der Windenergie in Rheinland-Pfalz ungenügend gesteuert werde. So würden Fragen des Arten- und Naturschutzes vernachlässigt. „Es fehlt eine Qualitätsplanung mit ganz klaren Kriterien, wo Windenergie geht und wo nicht.“, kritisierte Neumann die Politik der Landesregierung.

Quelle:
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/bund-landeschef-in-rheinland-pfalz-gibt-auf/.

Unrentable Windräder in Rheinland-Pfalz

Filmbericht der Landesschau Rheinland-Pfalz vom 15.10.2014:

„Zwei Drittel aller Windkraftanlagen in Rheinland-Pfalz laufen nicht rentabel.
Wir zeigen am Beispiel Waldalgesheim, was genau schief läuft.“

Video „Unrentable Windräder in Rheinland-Pfalz“
ARD Mediathek | Landesschau Rheinland-Pfalz

Wie der Soonwaldsteig das Weltklima rettet


Eine Dokumentation von Jörg Rehmann

Der Soonwaldsteig ist ein international zertifizierter Premium-Wanderweg. Er führt durch höchstwertige Naturgüter, die bis vor kurzem noch als Nationalpark vorgeschlagen worden waren. Nun wird er durch exzessive Windkraftvorhaben zerstört. Das soll das Weltklima retten und z.B. die Ausbeutung von Menschen in der Kohleproduktion Kolumbiens lindern….

http://www.windkraftfreier-soonwald.de/
http://www.soonwald.de/cms/upload/Soonwald_Die_Rede.pdf

Aus Befürwortern der Windenergie wurden Gegner!

zellertal

„Die schönsten, die höchsten und die modernsten Windräder“ machen Ärger! Im rheinhessischen Wachenheim freute man sich über die neuen Windräder, doch jetzt sind sie so laut, dass die Wohn- und Lebensqualität nachhaltig gestört ist.

Quelle: http://swrmediathek.de/player.htm?. . .