windig?

Erste Ertragswerte des Berger Windparks:

Soll 2.177.705 € 24,5 Mio. kWh
Ist 1.790.000 € 20,8 Mio. kWh
Verlust 387.705 €  3,7 Mio. kWh -8,25%
Geplante Ausschüttung:
Soll 330.000 €
Ist 0 € auch wenn keine Ausschüttung erfolgt,
Verlust 57.705 € gibt es immer noch einen Verlust!

Siehe auch:
gegenwind-starnberg.de/wp-content/uploads/Berg-Rendite1.xlsx

http://gegenwind-starnberg.de/2015/02/voraussichtliche-finanzlage-der-buergerwind-berg-gmbh-co-kg/

Zum Vergleich:
https://www.vr-dm.de/content/dam/f0564-0/pdfzip/buergerenergie/Windkraft/Mehrjahresvergleich_Zoeschingen_10_2016.pdf
https://www.vr-dm.de/content/dam/f0564-0/pdfzip/buergerenergie/Windkraft/Soll-Ist-Vergleich_Zoeschingen_10-2016.pdf

Statt 9% nur 1% „Rendite“

Dem Windpark Zöschingen im Landkreis Dillingen, dem bei der Eröffnung größten Bürger-Windpark in Bayern, geht die Luft aus: Es weht zu wenig Wind, und auch die finanziellen Erwartungen können kaum erfüllt werden.

Der Bayerische Rundfunk berichtet:

http://www.br.de/nachrichten/schwaben/inhalt/windraeder-zoeschingen-108.html

http://gegenwind-starnberg.de/2016/02/flaute-in-der-kasse/

https://www.vr-dm.de/wir-fuer-sie/buergerenergie/windkraft-dillinger-land-eg/windpark-zoeschingen.html

Windiges Geld (Wdh.)

Dieser sehenswerte Film wurde gestern auf 3SAT wiederholt:


„Windiges Geld“ beschreibt die teure Kehrseite der Energiewende: ein in vielen Dörfern unsolidarisches System, für das die deutschen Verbraucher jedes Jahr Milliarden Euro zahlen. „Ganz wenige hier verdienen Millionen, meint Rechtsanwalt Rolf Kasten aus Heide in Schleswig-Holstein. Kasten vertritt sowohl Windparkbetreiber als auch geschädigte Anwohner. „Andere Menschen, die nur das Pech haben, zur falschen Zeit am falschen Ort zu leben, kommen dabei unter die Räder.“

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Windiges-Geld,sendung347846.html

Warum Offshore-Anlagen keine 20 Jahre laufen

http://www.renewablesinternational.net/will-offshore-wind-turbines-close-in-germany-before-20-years-are-up/150/435/94174

„Flaute in der Kasse“

Die Augsburger Allgemeine berichtet:
„Im dritten Jahr in Folge bleibt die Ausbeute der acht Anlagen in Zöschingen deutlich hinter den Erwartungen zurück.“

ertrag-zöschingen-2015 Die acht Windräder in Zöschingen erzielten 2015 statt der prognostizierten 2000 nur 1611 Volllaststunden. Im Jahr davor waren es nur 1471 Volllaststunden. Für jedes Windrad ergibt das bisher einen Minderertrag von ~100.000.- Euro pro Betriebsjahr. Insgesamt sind rund 600 Privatpersonen am Windpark Zöschingen beteiligt.

www.augsburger-allgemeine.de/./Windpark-Flaute-in-der-Kasse.
Expose Zöschingen pdf

Prognosen – Erträge – Verluste

Anfangsschwierigkeiten?

Rechtzeitig vor dem Jahresende ist auch das vierte Berger Windrad ans Netz gegangen, berichtet heute der Münchner Merkur. Die Anlage am Standort drei ist bereits seit 30. November im Betrieb und hat laut Angabe von Herrn Sing seitdem 457.000 kWh in das Stromnetz eingespeist.

Die Monate Dezember und Januar sind die windreichsten Monate in unseren Breiten. In diesen beiden Monaten ernten die Windfarmer knapp ein Viertel der gesamten Jahresmenge.

berg-ertragLaut Prognose der Windparkbetreiber/Gutachter soll der Jahresertrag jeder der vier Windkraftanlagen 7 Millionen kWh betragen. Die 457.000 kWh des Berger Windrads im Monat Dezember entsprechen  ~11,5% des Jahresertrages. Dieser würde dann, hoch gerechnet, bei knapp 4 Millionen kWh liegen. Das entspricht einem Minderertrag gegenüber der Prognose von 3 Millionen kWh oder  ~ 250.000.- Euro pro Windrad und Jahr.

http://www.merkur.de/./erstes-windrad-dreht-sich-energiewende-startet..

Zum Nachrechnen:
Excel-Tabelle mit den Werten des Berger Windpark-Prospektes

Zum Vergleich:
https://www.vr-dm.de/content/dam/f0564-0/pdfzip/buergerenergie/Windkraft/Soll-Ist-Vergleich_Zoeschingen_11_2015.pdf

Aus Gewinnern sind Verlierer geworden

Es muss bitter sein, wenn man plötzlich aus seinen grünen Träumen gerissen wird und im grellen Licht der Realität sein Scheitern eingestehen muss. Noch 2008 war Bundesumweltminister Sigmar Gabriel  überzeugt:

„Stadtwerke sind die Gewinner der Energiewende: Als lokale Dienstleistungsanbieter können sie sich mit Energieberatung besonders profilieren. Zudem erzeugen sie mit Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbaren Energien die Energie der Zukunft.“

Jetzt zeigt sich, dass die Stadtwerke, genau wie die Stromkunden, Verlierer der „Energiewende“ sind. Auch die Stadtwerke München befinden sich in einer Finanzkrise, welche sie selbst mit verursacht haben: Die im Haushalt der Stadt München eingeplante Gewinnausschüttung der SWM in Höhe von 200 Millionen Euro fällt aus, stattdessen benötigen die SWM eine Finanzspritze aus der Stadtkasse.
Der Münchner Merkur berichtet dazu:

Um die Finanzen des Unternehmens zu stabilisieren, das in diesem Jahr erstmals wieder Verluste schreibt, kauft die Kommune für 200 Millionen Euro Grundstücke ihrer eigenen Tochter auf.
Erst vor kurzem hat der Stadtrat eine Aufstockung des Eigenkapitals um 200 Millionen Euro beschlossen.
In der nicht-öffentlichen Sitzung ermächtigte der Stadtrat die Stadtwerke gestern zum Erwerb von Beteiligungen an Projektgesellschaften, die „jeweils Windparks in Schweden oder Norwegen entwickeln/errichten und/oder betreiben“.

Der FDP-Stadtrat Michael Mattar kommentiert dies mit den Worten

Geld, das der Münchner Haushalt dringend braucht, verschieben wir in Investitionen, die den Münchnern nichts bringen

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/haushaltskrise-im-rathaus-ein-loch-von-millionen-1.2702436

http://www.merkur.de/…/stadtwerke-krise-erreicht-rathaus-5672306

http://www.abendzeitung-muenchen.de/..muenchner-finanzkrise-opposition-spottet-ueber-freibierpolitiker..

http://www.abendzeitung-muenchen.de/..wegen-haushaltskrise-opposition-fordert-swm-zurueck-zum-kerngeschaeft..

Siehe auch:
http://gegenwind-starnberg.de/?s=stadtwerke&submit=Suchen