700.000.000 Euro in den Wind geblasen

Die Anleger der insolventen Windenergie-Firma Prokon müssen nach einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ damit rechnen, in einem ersten Schritt rund die Hälfte ihres eingesetzten Kapitals in Höhe von 1,4 Milliarden Euro zu verlieren. Anschließend sei die Ausgabe einer börsennotierten „langlaufenden festverzinslichen Anleihe“ geplant, die etwa 30 Prozent der offenen Forderungen abdecken solle.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Prokon-Anleger-verlieren-Haelfte-des-Kapitals
http://www.welt.de/wirtschaft/./Prokon-Anleger-verlieren-die-Haelfte-ihres-Kapitals

Grüne Geldanlagen – Totalverlust möglich

Das Bayerische Fernsehen berichtet: Anbieter locken mit Renditen von sechs Prozent und mehr für Investitionen in Windparks oder Solaranlagen. Doch Vorsicht: Totalverlust nicht ausgeschlossen!

„80 Prozent der deutschen Onshore-Windparks sind defizitär.“
. . .
„Völlig überhöhte Windprognosen, das bedeutet, es ist zu wenig Geld da, gleichzeitig ist die Anlagentechnik in einem Großteil der Anlagen und Projekte so schlecht, dass die Reparaturkostenansätze verdoppelt bis verdreifacht werden müssen und das bei der Masse im jetzt achten bis zwölften Betriebsjahr, und sie sollen ja eigentlich 20 Jahre halten.“

Dr. Christian Herz    Stellvertretender Vorsitzender
im Anlegerbeirat des Bundesverbandes Windenergie BWE

http://www.br.de/mediathek/../geld-und-leben/.-energiewende-gruene-geldanlage
http://www.deutschlandfunk.de/windkraftanlagen-rendite-mit-risiko. .
http://www.wind-energie.de/verband/fachgremien/beiraete/anlegerbeirat

„Verlogen, verschätzt, verkalkuliert“

Die WirtschaftsWoche berichtet:

Die Pleite der Windparkfirma Prokon steht nicht allein. Die hohen garantierten Einspeisevergütungen haben auch anderswo Abzocker, Schönfärber und überforderte Unternehmer angelockt.
. . .
Finanzielle Probleme bei Windparks sind keine Ausnahme – im windarmen Süddeutschland vermutlich sogar die Regel.

http://www.wiwo.de/./oekostrom-verlogen-verschaetzt-verkalkuliert .
siehe auch
http://gegenwind-starnberg.de/2013/06/windige-geldanlagen-4/

Prokon ist insolvent

Der Windparkbetreiber Prokon hat Insolvenz angemeldet. Das Amtsgericht Itzehoe hat das Insolvenzverfahren gegen Prokon eröffnet, meldet die „Wirtschaftswoche“. Prokon hatte vor allem bei Kleinanlegern 1,4 Milliarden Euro in Form von Genussrechten eingesammelt. Ihr Geld dürfte mit der Insolvenz weitgehend verloren sein.

http://www.wiwo.de/. . /geldanlage/verfahren-eroeffnet-prokon-ist-insolvent. .

Prokon droht Anlegern mit Insolvenz

Der Windkraftspezialist Prokon betreibt nach eigenen Angaben in Deutschland und Polen 54 Windparks mit 314 Windrädern. Über 75.000 Anleger haben bei Prokon mehr als 1,3 Milliarden Euro investiert und müssen jetzt um ihr Geld bangen.
Zitate aus einem Rundschreiben an die Anleger von Prokon:

Die Konzernzwischenbilanz zum 31.10.2013, die auf unserer Internetseite www.prokon.net im Bereich »PROKON transparent« offengelegt ist, zeigt einen Verlust in Höhe von 209,9 Mio. €.
….
Eine Planinsolvenz kann nur verhindert werden, wenn wir für mindestens 95% des Genussrechtskapitals die Zusage erhalten, dass Sie uns Ihr Kapital mindestens bis zum 31.10.2014 nicht entziehen werden und einer Auszahlung innerhalb von 12 Monaten, die auch in Raten erfolgen kann, zustimmen
….
Bitte seien Sie sich bewusst, dass jeder Genussrechtsinhaber, der dieses Formular überhaupt nicht an uns zurücksendet, automatisch zur drohenden Planinsolvenz von PROKON mit den beschriebenen Folgen beiträgt!

Quellen:
http://www.prokon.net/downloads/Anlegerinformation_10_01_2014.pdf
http://www.welt.de/wirtschaft/. ./Prokon-bettelt-um-das-Kapital-seiner-Anleger.html
http://www.test.de/Prokon-Schon-2012-hohe-Fehlbetraege . ./
http://www.spiegel.de/wirtschaft/. ./prokon-droht-anlegern-mit-insolvenz . .
Videobeitrag: http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/prokon125.html

Siehe auch:  http://gegenwind-starnberg.de/2013/06/windige-geldanlagen-4/

Windige Geldanlagen (7)

„Der Wechsel der Geschäftsführung ist normalerweise eines der klassischen Anzeichen einer bevorstehenden Insolvenz, wodurch sich das bisherige Management aus der Haftung nehmen will.“ Mit diesen Worten kommentiert ein Rechtsanwalt die Meldung von Prokon, dass der Firmengründer Carsten Rodbertus sein persönliches Kapital in eine Stiftung einbringen will. Insgesamt sind in der gesamten Unternehmensgruppe bis zum 31. August 2013 Verluste in Höhe von 194,4 Millionen Euro aufgelaufen. Einen Monat vorher hatte der Konzern seinen Verlustvortrag noch mit 146,5 Millionen Euro angegeben.

prokon

In den ersten acht Monaten dieses Jahres hat Prokon ca. € 60 Millionen Zinsen an die Anleger ausgezahlt, aber im gleichen Zeitraum wurden nur ca. € 13,5 Millionen erwirtschaftet. Die Eigenmittel sind aufgebraucht und die 74.000 Anleger, welche über eine Milliarde Euro bei Prokon investiert haben, müssen um ihre Einlagen bangen.

http://www.wallstreet-online.de/. . prokon-..-erdrueckende-vorwuerfe. .
http://www.test.de/Genussrechte-Prokon-hat-Riesenverluste-angehaeuft. .