Blackoutgefahr

Die Welt berichtet:

Unsere Nachbarländer wollen den deutschen Strom blockieren. Die häufig unerwarteten Stromüberschüsse aus Deutschland verursachen in Tschechien, Polen, den Niederlanden, Belgien und Frankreich große Probleme. Jetzt haben unsere Nachbarn genug – und wehren sich.

http://www.welt.de/…/Nachbarlaender-wollen-deutschen-Strom-blockieren..

OLG fordert: Mehr Geld für Kohlekraftwerke

Der 3. Kartellsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf hat am 28.04.2015 aufgrund von 25 Beschwerden von Kraftwerksbetreibern zwei Beschlüsse der Bundesnetzagentur aufgehoben, mit denen der Einsatz und die Kostenerstattung für stromnetzstabilisierende Kraftwerkseinsätze geregelt werden sollten.
Das kurzfristige Hoch- und Herunterfahren der Kraftwerke zur Sicherung der Stromnetzstabilität muss besser honoriert werden. Es reiche nicht, den Energiekonzernen nur ihre Kosten für die Brennstoffe zu erstatten, entschied das OLG. Es müssten auch weitere Kosten und zum Beispiel entgangene Gewinnmöglichkeiten ersetzt werden.
Wegen des sprunghaften Wachstums der Wind- und Sonnenstromkapazitäten am Markt haben sich die Eingriffe – von Fachleuten „Redispatch“ genannt – seit 2010 mehr als verfünffacht. Allein von 2007 bis 2011 stiegen die Kosten dafür von 60 auf mehr als 120 Millionen Euro.

Quellen:
http://www.olg-duesseldorf.nrw.de/./20150428_PM_Redispatch/
http://www.solinger-tageblatt.de/./gericht-mehr-geld-fuer-kraftwerke-einsatz-zur-netzstabilitaet

Viel Windstrom = mehr Kohlestrom!

„Die hohe Einspeisung von Windenergie On- und Offshore belastet das Netz stark und führt zu Transportengpässen“, teilte das Unternehmen mit. Dazu sei von Tennet und den anderen drei Übertragungsnetzbetreibern eine Netzreserve von rund 4200 MW aus Deutschland und Österreich sowie aus Italien und der Schweiz aktiviert worden – damit soll das Netz vor allem im Süden so ausgeglichen werden, damit die Versorgung gesichert bleibt. Zusätzlich zur Netzreserve wurden laut Tennet noch bis zu 5000 MW konventionelle Kraftwerksleistung angefordert.

Mehr Windstrom muss mit mehr Kohlestrom ausgeglichen werden, um die Netzstabilität zu gewährleisten!

Quelle:  http://www.swp.de/./Sturmwinde-belasten-das-Stromnetz

SoFi und die Blackout-Gefahr

Am 20. März schiebt sich der Mond vor die Sonne, ab 9:00 Uhr wird es dunkel.

Die Stromproduktion der Solaranlagen bricht ein
und steigt anschließend wieder steil an:
2015-03-12 17_37_37-Microsoft PowerPoint - sofi_studie_mit_links - studie_sonnenfinsternis.pdf

http://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen-pdf-dateien/studien-und-konzeptpapiere/studie_sonnenfinsternis.pdf

http://winfuture.de/videos/Hardware/Sonnenfinsternis-am-20.-Maerz-Blackout-per-Wegfall-des-Solar-Stroms-14169.html

„Windstrom ist zur Gefahr geworden“

Zitat aus dem Artikel Immer näher an den Blackout heran

Würden Sie sich in ein Flugzeug setzen, dessen Pilot noch den ersten Bartflaum am Kinn trägt und kurz vor dem Start noch mit verlorenem Gesichtsausdruck in einem Heftchen mit dem Titel „Vom Laien zum Flieger-As in nur fünf Lektionen“ herumgeblättert hat? Nun, während der Durchschnittdeutsche in einem solchen Fall wahrscheinlich fluchtartig die Maschine verlassen würde, vertraut er in einem anderen, für sein Wohlergehen aber genauso entscheidenden Punkt sein Schicksal Menschen an, welche von der extrem anspruchsvollen Technik unserer Stromversorgung ebenfalls nicht den Schimmer einer Ahnung haben: Politikern, deren Qualifikation sich zumeist auf eine Lehrer- oder Anwaltsausbildung beschränkt, und die sich auf Berater verlassen, deren Qualifikation hauptsächlich auf ihrer Mitgliedschaft bei grünlinken Parteien oder Nichtregierungsorganisation wie Greenpeace oder dem BUND beruht. Damit haben wir unsere Stromversorgung in die falschest möglichen Hände gegeben.

Der Artikel enthält fundierte Hintergrundinformationen zu den Gefahren für Stabilität des europäischen Stromnetzes. Sehr empfehlenswert!

http://www.windland.ch/wordpress/2014/01/25/immer-naeher-a-den-blackout-heran/