„Adios Energiewende“

Bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin hat man sich darauf geeinigt, die Abstände zwischen Windrädern und der Wohnbebauung zukünftig länderspezifisch regeln zu lassen. Der Münchner-Merkur bringt die Stellungnahmen bayerischer Kommunalpolitiker zu diesem Verhandlungserfolg des bayerischen Ministerpräsidenten:

„Adios Energiewende, laufe weiter Atomkraftwerk Grafenrheinfeld – auch nach 2015“
Bürgermeister Erwin Karg, Fuchstal (Kreis Landsberg)

„Diese Entscheidung hat Symbolkraft – sie zeige: Windkraft ist in Bayern unerwünscht“
Jürgen Busse, Geschäftsführer des Bayerischen Gemeindetags

„Wenn die 10H-Regel kommt, dann sind Windräder in den acht Landkreisen rings um München allenfalls noch in Waldgebieten möglich, im Rotwald etwa oder im Ebersberger Forst“
Marc Wißmann, Leiter der Ortsplanung im Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München

Als am 12.08.13 der Berger Bürgermeister Rupert Monn dem Ministerpräsidenten Horst Seehofer in Andechs vorwarf, dass dessen 10H-Pläne das Ende der Berger Windkraftpläne bedeuten würde, entgegnete Seehofer ihm:

„Seien Sie doch froh, wenn Sie keine haben!“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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