„. . eine infame Anmaßung seitens der Windenergie-Szene“

Prof. Endres, TU Clausthal, zum Thema Infraschall:

„Dass durch Windkraftanlagen Infraschall mit (nicht hörbaren) Frequenzen unter 20 Hz entsteht, zweifelt niemand mehr an, auch zweifelt niemand mehr an, dass umso mehr Infraschall entsteht, je größer die Windkraftanlage ist. Die Studie aus Dänemark hat mich nicht überrascht, denn Infraschall durch WKA (aber auch durch akustisch schlecht gedämmte Wärmepumpen) ist messbar, und lebende Organismen reagieren auch darauf. Über die Folgen und die individuelle Empfindung wird heftig gestritten, ich vermute – aus eigener Erfahrung – dass Allergiker empfindlicher auf Infraschall reagieren als Nicht-Allergiker, aber das ist nur eine Vermutung, die ich nicht streng wissenschaftlich belegen kann. Die Medizin wäre gefordert, diesbezüglich sofort mit der Grundlagenforschung zu beginnen. 

Viele Allergiker sind auch sehr lichtempfindlich, wobei eine exakte wissenschaftliche Begründung dafür meines Wissens noch fehlt, man hat bzgl. Allergien bis heute sowieso nur ein rudimentäres Verständnis für ihr Entstehen, die schulmedizinische Behandlung setzt nicht bei der Ursache an sondern kann beim aktuellen Wissensstand nur die Folgen bekämpfen. 
Für mich ist es seitens der Windenergie-Szene eine infame Anmaßung, Beschwerden über Infraschall als die Einbildung von Irren darzustellen. Man könnte dann genauso gut argumentieren, dass man sich um die Belange von Allergikern gar nicht zu kümmern braucht, weil die meisten Menschen eben keine Allergiker sind und man Pollen auch nicht sehen kann, man könnte Allergikern also einen NOCEBO-Effekt vorwerfen. 
Aus wissenschaftlicher Sicht ist es UNVERANTWORTLICH, die Beschwerden von Menschen im Zusammenhang mit Windkraftanlagen als NOCEBO-Effekt zu bagatellisieren und ohne jegliche Rücksicht einfach so weiterzumachen wie bisher. Die Politik in Bund und Ländern wäre gefordert, sofort unabhängige Untersuchungen in Auftrag zu geben, und zwar nicht an per se befangene Institutionen.“ 

Das komplette Interview lesen Sie KLICK HIER ::::

Dänemark untersucht Gefahren durch Windkraft

Aus einem Beitrag von Bernd Musch-Borowska, ARD-Hörfunkstudio Stockholm

Aslak Harbo Poulsen vom dänischen Krebsforschungsinstitut Kräftens Bekämpelse:

„Es gibt eine eindeutige Verbindung zwischen Lärm und verschiedenen Krankheiten, wie beispielsweise Bluthochdruck und Diabetes. Die interessante Frage ist, ob es diese Verbindung auch bei der Art von Lärm gibt, den die Windräder machen“, so Poulsen. Anwohner von Windkraftanlagen klagen über Schlafstörungen und Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen und in einigen Fällen Tinnitus und Angstgefühle.

 

Der gesamte Beitrag als Podcast der ARD, gesendet am 13.03.2015 um 00:49 Uhr


http://www.tagesschau.de/ausland/windenergie-101.html

US-Studie zu Infraschall

Zitate aus einer Studie (2014) von zwei US-Medizinern der Washington University – School of Medizine:

… Auf der einen Seite steht die gut finanzierte Windindustrie. Sie sorgt dafür (1), dass Infraschall ignoriert wird, weil die gemessenen Werte unter der Hörschwelle des Menschen liegen, die erlauben, den Lärmpegel adäquat durch den A-Bewertungsfilter von Schallmessungen zu erfassen. (2) Sie weisen schon die Möglichkeit zurück, dass irgendeine Art von Windturbinensyndrom (Pierpont 2009) existiert, selbst dann, wenn die Ärzte (wie z.B. Steven D. Rauch, M.D. an der Harvard Medical School) bestimmte Symptome  mancher Patienten nicht anders erklären können. (3) Sie argumentieren, es sei unnötig, einen Abstand zwischen Windkraftanlagen und Wohngebäude auf der Basis des herrschenden Geräuschpegels zu halten.

Auf der anderen Seite, gibt es viele Menschen, die derart unter den Auswirkungen des Lärms der Windkraftanlagen leiden, dass sie nicht länger in ihren Häusern leben können. Manche ziehen weg, entweder mit finanziellem Verlust oder durch Ablösung durch die Anlagenbetreiber. Andere leben mit Beschwerden, die oft medizinische Therapien erfordern, um mit ihren Symptomen zurechtzukommen. Einige Menschen – manchmal sogar Mitglieder der gleichen Familie – bleiben davon unberührt.

 

Quelle:
https://lebensqualitaethatvorrang.wordpress.com/./forscher-bestaetigen-infraschall-macht-krank/

Macht Infraschall krank? Der quer-Beitrag des BR

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/quer/150305-quer-themen100.html
„Infraschall ist schwer messbar und er ist so tief, dass er nicht mit menschlichen Sinnesorganen wahrgenommen werden kann. Doch in der Nähe von Windrädern ist er vorhanden und kann krank machen. In Deutschland gibt es noch immer keine aussagekräftigen Studien über die konkreten gesundheitlichen Auswirkungen von Infraschall durch Windräder. Anders in Dänemark – dort hat eine Studie dazu geführt, dass mittlerweile immer weniger Windräder gebaut werden.“

Gefahr oder Panik?

Quer (Bayerisches Fernsehen 20:15 Uhr)  bringt heute Abend einen Beitrag mit dem Titel „Gefahr oder Panik? Neuer Streit um Infraschall bei Windrädern“. Ein Teil des Beitrages wurde gestern bei einer Veranstaltung der BI-Gegenwind in Hohenbercha (LK Freising) aufgezeichnet. Bei dieser Infoveranstaltung hielt Dr. med Johannes Mayer einen Vortrag über die Wirkung des Infraschalls auf den Menschen.

Quer schreibt:

Infraschall ist schwer messbar und er ist so tief, dass er nicht mit menschlichen Sinnesorganen wahrgenommen werden kann. Doch in der Nähe von Windrädern ist er vorhanden und kann krank machen. In Deutschland gibt es noch immer keine aussagekräftigen Studien über die konkreten gesundheitlichen Auswirkungen von Infraschall durch Windräder. Anders in Dänemark – dort hat eine Studie dazu geführt, dass mittlerweile immer weniger Windräder gebaut werden.

http://www.br.de/../quer/150305-quer
http://www.zentrumpraxis-friedberg.de/index.php/dr-johannes-mayer
http://gegenwind-starnberg.de/tag/infraschall/

„Deutsche Behörden spielen das Problem noch herunter“

Ein Großteil der dänischen Kommunen hat die Pläne für neue Windparks auf Eis gelegt, bis die staatliche Untersuchung über die Gesundheitsprobleme durch Infraschall abgeschlossen ist

Jan Hylleberg
Vorstandschef des Verbandes der dänischen Windindustrie

Sowohl die Überschrift als auch das Zitat stammen aus dem Bericht
„Macht der Infraschall von Windkraftanlagen krank?“ der Zeitung Die WeltDarin nimmt der Autor Bezug auf einen Bericht des dänischen Boulevard-Blattes Ekstra Bladet mit dem Titel: Windkraftanlagen haben immer Recht aus dem folgender Auszug stammt (übersetzt mit google):

Kampf gegen die Räder
Problem sind die entnervenden, konstante Klänge, denen die Nachbarn ausgesetzt sind. Wie Gitte und Jens Peter Nielsen Slæbæk. Sie leben auf Taasinge, zwischen zwei 127 Meter hohen Anlagen, mit 1100 bzw. 900 Meter Abstand zu ihrem Anwesen  Zerrissen Løkkegård, das Jens Peter vor über 30 Jahren von seinem Vater übernommen hat. Heute können sie es nicht loszuwerden. Niemand wird im Rauschen der Hölle bleiben. Gitte hat schwerwiegende Schlafstörungen, Jens Peter muss immer mit Ohrstöpseln schlafen. Will er entkommen, müsste er sein Eigentum zum halben Preis verkaufen, was gerade für ihn als Schotte, besonders schwer ist.

http://www.welt.de/wirtschaft/./Macht-der-Infraschall-von-Windkraftanlagen-krank
http://ekstrabladet.dk/ekstra/ekstra-meninger/article5126577.ece

 

Unrentable Windräder: 18% unter den Prognosen

Noch einmal der Filmbericht der Landesschau Rheinland-Pfalz vom 15.10.2014:

„Zwei Drittel aller Windkraftanlagen in Rheinland-Pfalz laufen nicht rentabel.
Wir zeigen am Beispiel Waldalgesheim, was genau schief läuft.“

Video „Unrentable Windräder in Rheinland-Pfalz“
ARD Mediathek | Landesschau Rheinland-Pfalz

Keine Rendite, dafür aber Ärger mit den Anwohnern:

Windräder nerven Zellertaler

Wie werden aus Befürwortern von Windenergie Gegner? Im rheinhessische Wachenheim sind die Räder nach Empfinden der Anwohner so laut, dass die Wohn- und Lebensqualität nachhaltig gestört ist.

Quelle:
Landesschau Rheinland-Pfalz
24.3.2014 | 18.45 Uhr | 4:29 min
http://swrmediathek.de/player.htm?show=407f2c80-b387-11e3-bf6b-0026b975f2e6

Windräder gefährden die Gesundheit

Prof. Dr.- Ing. Detlef Krahe
Lehrstuhl für Nachrichtentechnik / Audiosignalverarbeitung und InCar Noise Control Bergische Universität Wuppertal