„Der Wind bläst anders als berechnet“

Das einzige kommunal betriebene Windrad im Windpark Hainhaus bringt nicht den kalkulierten Ertrag. Mit einer Aussetzung der Tilgung möchten die Anteilseigner nun Zeit gewinnen, um mehr Wirtschaftlichkeit dieser Investition zu ermöglichen.

„Zur Überwindung eines Liquiditätsengpasses zahlen wir 300 000 Euro mehr an Zinsen

Auch das Geschäftsjahr 2014 wird deutlich hinter den Erwartungen bleiben und etwa nur das Niveau 2013 erreichen. Damit liegt der kumulierte Fehlbetrag der Gesellschaft voraussichtlich bei rund 390 000 Euro.

„Man hat einfach die Risiken damals unterschätzt.“

 

http://www.echo-online.de/region/odenwaldkreis/./Fuer-Windpark-und-Breitband-gradestehen
http://www.echo-online.de/../luetzelbach/Windkraft-Kommunaler-Rotor-bringt-nicht-den-geplanten-Ertrag

Hessen: SPD geht auf Distanz zur Energie-Wende

„In Hessen wächst der Protest gegen Windparks: Zahlreiche Bürgerinitiativen fordern den Bau-Stopp von weiteren Industrie-Anlagen. Die SPD geht nun auf Distanz zur Energie-Wende und verlangt die Einbindung der Bürgerinitiativen. Die schwarz-grüne Regierung ist irritiert und nennt diese Idee einen Schnellschuss.“

Zitat aus:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/./hessen-spd-geht-auf-distanz-zur-energie-wende . .

Grüne Projekte, tiefrote Zahlen

Dietrich Kübler, Landwirt und Landrat des Odenwaldkreises im Jahr 2012:

„Eines der gemeinsamen Ziele bei der Windenergienutzung muss sein, eine möglichst hohe Wertschöpfung in der Region zu erzielen und zum anderen den Abfluss der Erträge an anonyme Investoren von Außerhalb zu verhindern.“
Bürger ringsum können sich neben der öffentlichen Hand über die Genossenschaft beteiligen und an der guten Sache mitverdienen.

Einen Abfluss der Windkrafterträge muss in Lützelbach jedenfalls niemand befürchten. Es gibt nämlich keine. Bisher erwirtschaftete die Gesellschaft 235 000 Euro Verlust.

Zitat aus dem sehr lesenswerten Artikel:
http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/ . _2014_10_18_grueneProjekte.html
von Alexander Wendt, Journalist, FOCUS
Grüne Projekte, tiefrote Zahlen
Trotz Milliarden-Subventionen – viele Windkraftanlagen vernichten Geld. Trotzdem trommeln Fondsverkäufer und Politiker unverdrossen weiter

Der Bau von Windkraftanlagen ist ein „Schuss in den Ofen“

Die OBERHESSISCHE ZEITUNG berichtet über eine Infoveranstaltung zum Thema Windkraft im Dorfgemeinschaftshaus Immichenhain:

. . .  Neu waren hingegen die Ausführungen von Dr. Diplom-Ingenieur Dr. Detlef Ahlborn (Großalmerode), der im Grundsatz die gesamte Energiewende und den Bau von Windkraftanlagen im Besonderen als einen „Schuss in den Ofen“ bezeichnete. Hoffentlich ist dieser „Spuk bald vorbei“, erklärte Ahlborn, denn man versündige sich an der Zukunft. Windparks könnten nämlich keine Versorgungsfragen für den Strombedarf lösen. Strom, der produziert wird, könne nicht einmal lokal verbraucht werden. Die Landesplanung in „Sachen Windenergie“ sei zudem in keiner Weise umsetzbar. „Wir verschenken mittlerweile unsere Stromkapazitäten in Nachbarländern, um sie dann wieder mit Steuergeldern aufzukaufen. Und das ganze nennt sich dann auch Energie-Effizienz.“ Gleichzeitig würden Natur und Lebensraum vernichtet und die Gesundheit der Menschen geschädigt, kritisierte Ahlborn und verdeutlichte: „Wann erkennt die Gesellschaft endlich den in sich ergebenden Widerspruch der derzeitigen Energiepolitik? Die Windenergie ist gescheitert.“

http://www.oberhessische-zeitung.de/./energiewende-schon-lange-gescheitert. .htm

Der im Bericht genannte Film  „Das geht uns alle an!“ von Roland Surrey und Katja von Lipinski  auf youtube:       https://www.youtube.com/watch?v=VMXYNG2NTpk

Windkraft spaltet Südhessen

Die Stimmung ist explosiv. „Das ist kein Gegenwind mehr, das ist ein Sturm“, beschreibt der Bürgermeister der Gemeinde Lautertal Jürgen Kaltwasser (SPD) die Situation. Sachliche Diskussionen gibt es nicht. „In der Bürgerversammlung macht kein Befürworter von Windkraft mehr den Mund auf. Man wird niedergebrüllt. Damit habe ich nicht gerechnet.“

Ein friedliches Zusammenleben existiert in Lautertal nicht mehr. „Der Konflikt ist massiv, er spaltet die Kommune“, sagt Antje Grobe, eine Mediations-Beraterin. „Die Risse gehen quer durch die Fraktionen, die Vereine und Familien. Morgens beim Eiskratzen beleidigen sich die Nachbarn gegenseitig auf der Straße. Die Leute sagen aber auch, sie wollen das nicht mehr.“

Quelle: http://www.echo-online.de/./suedhessen/Windkraft-spaltet-Suedhessen

Flügelangriff

Bilder vom Transport eines Windradflügels mit einem Spezialfahrzeug durch die Hauptstraße von Mengerskirchen, Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen. Das Ziel dieses 46 m langen Flügels einer Enercon E101 ist der Windpark Knoten.

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Bilder von
BI-Knoten

 

Ein Video der Hessenschau vom Transport der Windradflügel.  

Flügeltransport