Gefahr aus der Luft

w_wissenBild aus der Sendung: W wie Wissen
Wie gefährlich sind Windkraftanlagen für Vögel und Fledermäuse?

03.09.2016 | 6 Min. | Verfügbar bis 03.09.2021 | Quelle: Das Erste

Strom aus Windkraft gilt als ökologisch vorteilhaft. Doch Windkraftanlagen töten eine große Anzahl an Greifvögeln und Fledermäusen. Unvermeidbare Kollateralschäden oder ein zu hoher Preis für den Ökostrom?
http://mediathek.daserste.de/W-wie-Wissen/Wie-gefährlich-sind-Windkraftanlagen-für-Vögel ….

Erste Opfer des Berger Windparks


IMG_2881Auf der Kiesstraße beim WKA 2 – ca. 100 m Abstand in Windrichtung NW zur WKA – wurde am 22.05.16 eine tote Fledermaus gefunden.
IMG_2879Der Stein wurde vom Finder hingelegt, da sehr viele Radler unterwegs waren und die Fledermaus mitten auf der Straße lag.

Laut Genehmigungsbescheid ist „der Betrieb der Anlage so auszurichten, dass die Zahl der verunglückten Fledermäuse unter zwei Individuen pro Anlage und Jahr liegt“. Die Anlagen müssen bei entsprechender Witterung (mind. 8 °) abgeschaltet werden.
Zur Info:
http://www.ingenieur.de/Fachbereiche/Windenergie/Fledermaeuse-koennen-Windraeder-grossen-Baeumen-verwechseln

Fledermaus-Häcksler

Bat-Sticker-384x459Der Spiegel berichtet: Eine Analyse der Leibniz-Universität Hannover in 42 deutschen Windparks ergab im Schnitt zwölf tote Fledermäuse je Anlage.

„Rechnet man den Befund auf die aktuell 25.000 Windenergieanlagen in Deutschland hoch, sterben an ihnen jährlich eine Viertelmillion Fledermäuse“

Pikant: Den Partnern des Projektes, darunter die Firma Enercon, wurde Anonymität zugesichert – im Gegenzug für deren Bereitschaft an der Studie mitzuwirken.

Quelle: http://www.spiegel.de/. ./windkraft-tausende-fledermaeuse-sterben-an-windraedern . . .

„Staatlich geförderter Vogelmord“

The Washington Times:
„Windenergie ist teuer und unzuverlässig. Sie reduziert die Kohlendioxid-Emissionen nicht, aber sie rottet gefährdete Vogelarten aus. In den letzten 25 Jahren sind schätzungsweise 2.300 Steinadler allein durch die Turbinen am Altamont Pass in Kalifornien getötet worden. In dem 86 Quadratmeilen großen Bereich der Altamont Windanlage, hat in den letzten 20 Jahren kein Adler mehr genistet, obwohl das Gebiet ihr primärer Lebensraum ist. Insgesamt gab es einen 80-prozentigen Rückgang der Steinadlerpopolation in Südkalifornien.
Die schreckliche Realität ist, dass in den Vereinigten Staaten allein durch die „eco-friendly“ Windkraftanlagen schätzungsweise 13.000.000 bis 39.000.000 Vögel und Fledermäuse pro Jahr getötet werden.“

Zum Vergleich: In den USA stehen ~39.000 Windräder – in Deutschland sind es ~23.000.

Read more: http://www.washingtontimes.com/news/2012/dec/22/big-wind-tax-credit-exterminates-endangered-specie/

„Windräder töten Vögel und Fledermäuse und warum die Naturschutzverbände dazu schweigen“

Dr. Friedrich Buer:

„Lärmgutachten sollen stark eingeschränkt werden und die Behörden sollen die Bestimmungen  für den Naturschutz nicht mehr so streng nehmen. Der Artenschutz soll abgespeckt werden und auch in  Landschaftsschutzgebieten und Naturparks dürfen bald Windräder stehen. Und wie reagieren die Spitzenfunktionäre des Natur- und Umweltschutzes? „Die Politik bewegt sich endlich“ betont Sebastian Schönauer vom Bund Naturschutz. Von einem „großen Sprung“ spricht der oberste Vogelschützer Ludwig Sothmann. Und  Hubert Weinzierl schwärmt: „Die Energiewende ist ein Geschenk. Konflikte um Windräder werden minimiert“. Man wolle „zeigen, dass Windkraft auch im Wald genutzt werden kann“. Eindringlicher kann das Fukushima des Natur- und Umweltschutzes von seinen Spitzenfunktionären nicht vorgeführt werden. Arme Anwohner, arme Tiere und armer Wald!“

Beste Informationen von einem Insider: Windräder töten

Youtube-Video zum Thema

Siehe auch
http://www.dewezet.de/portal/lokales/aktuell-vor-ort/coppenbruegge-salzhemmendorf_Rotmilan-von-Windrad-geschreddert-_arid,420935.html