Parasitärer Verbrauch

RWE-UKDie britische Zeitung The Telegraph berichtete über die stark fluktuierende Stromproduktion der englischen Windparks. Basis dafür waren die Zahlen von RWE npower renewables, einer englischen Tochtergesellschaft von RWE.
Am Donnerstag, den 22. August leistete der größte Windpark im Südosten von England, Little Cheyne Court in Kent, nur 129 kW. Das sind nur 0,002 Prozent seiner maximalen Leistung von 59.8 MW und würde z.B. zur Versorgung von 60 Wasserkochern reichen. Dieser Windpark, der äußerst umstritten war, besteht aus 26 Windrädern und kostete  50.000.000 £. Gleichzeitig gab es in England sogar drei Windparks, welche das Netz mit bis zu 80 kW belasteten. Ein solches Phänomen wird in der Industrie als „parasitärer Verbrauch“ bezeichnet.
Es gibt allerdings auch Zeiten, wo die “Turbines” soviel Strom erzeugen, dass sie herunter geregelt werden müssen, damit das Netz nicht überlastet wird. Als Ausgleich für den dann nicht gelieferten Strom erhielten die Parkbetreiber dafür allein in den ersten drei Wochen im August 7.500.000 £.

Quellen:
http://www.telegraph.co.uk/earth/energy/windpower/10264185/The-wind-farms-that-generate-enough-power-to-make-a-few-cups-of-tea.html
http://www.gridwatch.templar.co.uk/

England schützt seine Bürger besser!

Obwohl in Deutschland 610 Bürgerinitiativen dafür kämpfen, ist derzeit noch keine Rechtsgrundlage geschaffen worden, die strengere Abstandrichtlinien wegen des Infraschalles vorschreibt. Möglicherweise wird aber in naher Zukunft eine solche Rechtsgrundlage bezüglich der Gesundheitsgefährdung durch Infraschall geschaffen. Die EPWA / „Europäische Plattform gegen Windkraftanlagen“ bereitet inzwischen eine großangelegte Klage gegen die Europäische Kommission wegen dieses Mankos vor.

Unten verlinkt findet sich der Erlass (Bill) des Houses of Loards (englisches Parlament) vom 10. November 2011. Nach einer ausführlichen Diskussion wurden aus Sicherheitsgründen zur Vorbeugung möglicher gesundheitlicher Schäden die Abstände der Windkraftturbinen zum verbauten Gebiet wie folgt festgelegt:

Wenn die Höhe der Windenergieanlage
(A) größer als 25m ist, aber 50m nicht überschreitet, einen Abstand von >1000m;
(B) größer als 50m ist, aber 100m nicht überschreitet, einen Abstand von >1500m;
(C) größer als 100m ist,  aber 150m nicht überschreitet, einen Abstand von  >2000m;
(D) mehr als 150m ist, beträgt der minimale Abstand  3000m.

In der Anlage befindet sich das Gesetz mit deutscher Übersetzung, vom Englischen Parlament veröffentlicht am 24. Mai 2012, sowie die Niederschrift der Debatte des „ Houses of Loards“ vom 10. Nov. 2011 mit einem Hinweis auf das Gutachten von N.Pierpont! (gelb makiert!)

Da England im Verband der Europäischen Union ist, kann es sein, dass dieser Erlass bald richtungsweisend in der EU sein wird!

Quelle: Gerhard Penka – www.kampfgegenwindraeder.at

Bill House of Loards
Bill House of Loards german
Debatte House of Loards

„Schutzzonen“ gegen Windkraftanlagen in GB

Viele Kommunen in Großbritannien nutzen ihre Planungshoheit und erlassen Verordnungen, in denen „Schutzzonen“ gegen Windkraftanlagen eingeführt werden. Die Stadt Milton Keynes begründet ihre Entscheidung damit, dass neuere und größere Windräder eine größere visuelle Wirkung auf die Umgebung haben und mehr Lärm und Schattenwurf verursachen. „Die neue Politik würde nicht ein generelles Verbot von Windkraftanlagen in Milton Keynes bedeuten, aber sie würde sicherstellen, dass industrielle Windkraftanlagen weit genug weg von den Häusern stehen“, sagte ein Sprecher der Kommune. „Es ist durchaus angemessen, kommunale Verordnungen zum Schutz seiner Bürger zu erlassen.
In der Verordnung
http://www.miltonkeynes.gov.uk/planning-policy/documents/SPD_for_website.pdf
wird der Abstand von Windrädern zur Wohnbebauung inklusive von Bauernhöfen in Abhängigkeit von der Höhe der Anlagen geregelt. Als Mindestabstand wird die 10fache Höhe der Windräder festgelegt.
Für Windturbinen, die in ihrer Höhe über 150 Meter hinausgehen, plant die Shakespeare-Stadt Stratford-upon-Avon, sogar 3 Kilometer bis zum nächsten Wohngebäude vorzuschreiben.
RWE npower, die britische Tochtergesellschaft des deutschen Energiekonzerns, ist gegen die Stadt Milton Keynes vor Gericht gezogen: „Wenn wir den Milton-Keynes-Fall verlieren führen andere Kommunen ähnliche Regeln ein. Damit müssten wir viele unserer Bauanträge zurückziehen.“

Quelle:
http://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/schutzzonen-gegen-windturbinen-britische-kommunen-reagieren-rwe-zieht-vor-gericht-11992336.html

„Das ganze Land ist mit Turbinen gespickt“

Der britische Energieminister John Hayes in der Daily Mail: „Die Windparks an Land bringen die anderen erneuerbaren Energien in Verruf“. Herr Hayes  sagte, er habe die  Erforschung der Auswirkungen auf die Immobilienpreise, auf die militärischen Radaranlagen und auf die Lärmbelastung der Bevölkerung in Auftrag gegeben.  „Genug  ist genug“, meinte der Energieminister, das ganze Land sei mit „Turbinen gespickt worden“, mit wenig oder gar keiner Rücksicht auf die lokalen  Stellungnahmen.

Quelle: http://www.dailymail.co.uk/news/article-2225531/Minister-signals-end-wind-farm-We-pepper-turbines-country–declares-energy-minister.html

„Das deutsche Windkraft-Chaos sollte uns eine Warnung sein!“

Die britische Zeitung „The Telegraph“schreibt:

Germany’s wind power chaos should be a warning to the UK

In der Tat, Deutschland ist genau der gleichen Täuschung über die erneuerbare Energien verfallen, wie unsere eigenen Politiker. Wie alle Enthusiasten der „freien, sauberen, erneuerbaren Elektrizität“, übersehen sie die fatalen Auswirkungen der Tatsache, dass Windgeschwindigkeit und Sonnenlicht ständig variieren. Sie werden durch stark übertrieben Aussagen der Windindustrie über die Nützlichkeit von Windparks ausgetrickst, man spricht von deren „Fähigkeit“ und versteckt so die Tatsache, dass ihre tatsächliche Leistung zwischen 100 Prozent der Kapazität und Null schwankt. In Großbritannien bringen sie im Durchschnitt rund 25 Prozent ihrer Leistung, in Deutschland sind es weniger, nur 17 Prozent.
Je mehr ein Land von dieser Energiequelle abhängt, desto mehr entstehen – das ist die Entdeckung in Deutschland – zwei massive technische Probleme. Erstens ist es unglaublich schwierig, eine gleichmäßige Versorgung des Netzes mit Strom zu gewährleisten, weil man die stark schwankenden erneuerbaren Einspeisungen durch die Regelung von konventionellen Kraftwerken ausgleichen muss. Das andere ist, dass die als Back-Up-Kraftwerke ständig verfügbar gehaltenen fossilen Kraftwerke die meiste Zeit sehr ineffizient und teuer laufen (und dabei so viel mehr „Kohlenstoff“ ausstoßen als normal, dass sie die vermeintliche CO2-Einsparungen der Windkraftwerke zunichte machen).

Quelle:
http://www.telegraph.co.uk/comment/9559656/Germanys-wind-power-chaos-should-be-a-warning-to-the-UK.html 

Völlig nutzlos und eine absolute Schande

Zu Esbjorn Wilmar von Infinergy, einem Unternehmen für erneuerbare Energien, sagte Prinz Philip laut „Sunday Telegraph“,
Windparks an Land seien „völlig nutzlos, vollständig von Fördermitteln abhängig und eine absolute Schande“
.

Auf Wilmars Entgegnung, Windenergie sei sehr rentabel, habe der Prinz gefragt, ob er an Märchen glaube, zitiert Blatt das Blatt Wilmar. Zu dessen Vorschlag, auch auf seinen Ländereien Windräder zu bauen, habe der Prinz gesagt: „Bleiben Sie von meinem Grundbesitz weg, junger Mann.“

Die Zeitung Daily Mail kommentierte diese Meinung mit der Schlagzeile:
Hurrah for Philip! Wind power is the most ruinous folly of our age

„Es geht darum, ausgewogen und vernünftig zu sein“

Bild-Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gregory_BarkerBereits nach dem Bau von nur 3.000 Windkraftanlagen (on shore) in England (Deutschland hat 30.000 WKAs!)
stoppt die englische Regierung den Bau weiterer Windkraftanlagen an Land!

Der Energie-Minister Greg Barker hat eine Erklärung abgeben, die als Strategiewechsel gesehen wird, und die besagt, dass es keine deutliche Ausweitung der Anzahl von Anlagen an Land geben wird, über diejenigen hinaus, welche bereits in der Pipeline sind:

„Es geht darum, ausgewogen und vernünftig zu sein. Wir erbten eine Politik der letzten Regierung, die zugunsten der Onshore-Windenergie unausgewogen war.“

„Es gab einige Installationen an unsensiblen oder ungeeigneten Orten – zu nahe an Häusern oder in einem Gebiet von außergewöhnlicher natürlicher Schönheit.“

Orginalartikel:
http://thegwpf.org/energy-news/5466-uk-energy-minister-vows-no-more-wind-farms-on-land.html

Google-Übersetzung des Artikels: UK-Windenergie_Artikel