Kurzschluss: Streit um Energiewende

ARD Bericht aus Berlin, 22.03.2015

„Die geplante Energiewende spaltet zunehmend die Große Koalition. Ein Treffen zur Lösung des Streits um Preise, Leitungen und Kraftwerke wurde nun verschoben. Droht die Energiewende zu scheitern?“

http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/bab/bab-3197~_bab-sendung-185.html

Die Energiewende ist derzeit kein Exportschlager

Dr. Uwe Franke, Präsident des Weltenergierats Deutschland:

“Wie es scheint, ist die Energiewende derzeit kein Exportschlager. Eine solche Transformation des Energiesystems muss man sich auch leisten können – für die Industrie in vielen Ländern ist das nicht finanzierbar und erhöht den Wettbewerbsdruck. Die maximal 10% höheren Preise, die Privatverbraucher durchaus bereit zu leisten sind, reichen allein nicht zur Finanzierung aus. Eine hohe zusätzliche Belastung ist zudem für Menschen in ärmeren Ländern kaum akzeptabel.“

http://www.solarify.eu/../energiewende-ist-derzeit-kein-exportschlager/
http://www.weltenergierat.de/publikationen/studien/

Energiewende „völlig aus den Fugen geraten“

Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement übte im Handelsblatt scharfe Kritik an der Energiewende. Diese sei „mangels politischer, rechtlicher und technischer Synchronisation in Kosten und Preisen völlig aus den Fugen geraten“. Und: „Die politische Blauäugigkeit, die in dieses Desaster führte, ist atemberaubend.“

Quelle:
http://www.handelsblatt.com/../clement-energiewende-voellig-aus-den-fugen-geratenl

 

. . geringstmöglicher Kenntnisstand

. . . Es muss sich nur der geringstmögliche Kenntnisstand mit dem größtmöglichen Fanatismus paaren. Das war bei den Protagonisten der Energiewende von Beginn an gegeben. Schon eine der bekanntesten – weil dümmsten – Parolen der Bewegung – „Die Sonne stellt keine Rechnung“ – zeigt, auf welch naiv-religiösem Boden sich die Anhänger gemeinsam in Ekstase gebracht haben um dann in kollektiver Besinnungslosigkeit über alle Grundlagen der Physik und der Betriebswirtschaft der Realität zu entschweben.

Peter Schmidt
Präsident Deutscher Arbeitgeber Verband
(17. August 2014)

Zitat aus dem Artikel
http://deutscherarbeitgeberverband.de/…historischekatastrophen

Bundesrechnungshof: Chaos bei Energiewende

Die Süddeutschen Zeitung zitiert aus einem Bericht des Bundesrechnungshofs:

Die Bundesregierung habe „keinen hinreichenden Überblick über die finanziellen Auswirkungen der Energiewende“.

…“ Die Bundesministerien setzten daher Maßnahmen unkoordiniert, uneinheitlich und teilweise redundant um“

Selbst an bisherigen Ansätzen zur Steuerung und Kontrolle der Energiewende lässt der Rechnungshof kein gutes Haar. So gebe es bei Bund und Ländern 24 Gremien, die sich mit der Energiewende befassen.

http://www.sueddeutsche.de/./bundesrechnungshof-miese-noten-fuer-merkels-energiewende. .

Der Bau von Windkraftanlagen ist ein „Schuss in den Ofen“

Die OBERHESSISCHE ZEITUNG berichtet über eine Infoveranstaltung zum Thema Windkraft im Dorfgemeinschaftshaus Immichenhain:

. . .  Neu waren hingegen die Ausführungen von Dr. Diplom-Ingenieur Dr. Detlef Ahlborn (Großalmerode), der im Grundsatz die gesamte Energiewende und den Bau von Windkraftanlagen im Besonderen als einen „Schuss in den Ofen“ bezeichnete. Hoffentlich ist dieser „Spuk bald vorbei“, erklärte Ahlborn, denn man versündige sich an der Zukunft. Windparks könnten nämlich keine Versorgungsfragen für den Strombedarf lösen. Strom, der produziert wird, könne nicht einmal lokal verbraucht werden. Die Landesplanung in „Sachen Windenergie“ sei zudem in keiner Weise umsetzbar. „Wir verschenken mittlerweile unsere Stromkapazitäten in Nachbarländern, um sie dann wieder mit Steuergeldern aufzukaufen. Und das ganze nennt sich dann auch Energie-Effizienz.“ Gleichzeitig würden Natur und Lebensraum vernichtet und die Gesundheit der Menschen geschädigt, kritisierte Ahlborn und verdeutlichte: „Wann erkennt die Gesellschaft endlich den in sich ergebenden Widerspruch der derzeitigen Energiepolitik? Die Windenergie ist gescheitert.“

http://www.oberhessische-zeitung.de/./energiewende-schon-lange-gescheitert. .htm

Der im Bericht genannte Film  „Das geht uns alle an!“ von Roland Surrey und Katja von Lipinski  auf youtube:       https://www.youtube.com/watch?v=VMXYNG2NTpk

Deutschland gilt als abschreckendes Beispiel

Der neue australische Premierminister Tony Abbott macht eine beispiellose Kehrtwende in der Klimapolitik. Der Spiegel schreibt:

Ihm kommt dabei zupass, dass in Deutschland die Kosten der Energiewende explodiert sind. Das einstige Vorbild Bundesrepublik wird als abschreckendes Beispiel angeführt. „Wir können es uns nicht leisten, dem Modell Deutschlands zu folgen“, wird Ron Boswell, Senator des Bundesstaates Queensland, in der Zeitung „The Australian“ zitiert. Deutschland habe wegen des Ausbaus erneuerbarer Quellen mit die höchsten Energiepreise in der Welt. „Wir sollten besser von den Vereinigten Staaten lernen“, meint Boswell, dort sei Energie gut dreimal billiger als in Australien.

Die sozialdemokratische Regierung in Australien war bei den Neuwahlen am 07.09.2013 abgewählt worden. Die 2012 eingeführte CO2-Steuer hatte die Wählerschaft verärgert, da in der Folge die Strom- und Gaspreise anstiegen.

Quelle: http://www.spiegel.de/. ./australiens-energiewende-rueckwaerts-schlechtes-beispiel-deutschland . .

 

„Mitleid und Spott“

Kurt Bock, der Chef des weltgrößten Chemiekonzerns BASF, warnt im manager magazin vor den Folgen der „Energiewende“ für die deutsche Industrie. Im Ausland herrsche „Mitleid und Spott“. Das deutsche Selbstbild von einer Vorreiterrolle in der Energiewende beruhe auf Mythen:

  • die grüne Industrie schaffe Arbeitsplätze
  • Deutschland liefere einen Beitrag zur Verbesserung des Weltklimas
  • Energie müsse teuer sein, um einen Anreiz zum Sparen zu liefern
  • die energieintensive Industrie könne höhere Produktionkosten tragen
  • und die Rettung des Planeten sei das Motiv des Erneuerbare-Energien-Gesetzes statt bloßer privater Profitinteressen.

„Wenn Ludwigshafen nicht am Rhein läge, sondern am Mississippi, würde BASF rund 500 Millionen Euro Energiekosten  sparen.  Das ist für uns eine signifikante Summe.“

Quellen:
http://www.manager-magazin.de/. ./basf-chef-kurt-bock-kritisiert-energiewende
https://www.basf.com/. ./news-publications/interviews/bock_spiegel_1113

 

Energiewende – verblüffend einfach!

CO2-Landratsamt-STA

Wie man, trotz gestiegenen Verbrauchs, die CO2-Emissionen um 60% reduzieren kann, demonstriert das Landratsamt Starnberg: Das CO2 wird einfach „klimakompensiert“.

Eigentlich wären die CO2-Emissionen durch den gestiegenen Stromverbrauch 2010 (s. 4.5.2) auf etwa 500 Tonnen angestiegen. Durch den Wechsel zu Ökostrom seit Anfang 2010 können die CO2-Emissionen des Stromverbrauchs aber mit Null angesetzt werden, sodass hierdurch insgesamt eine Reduktion um fast 60 % auf ca. 204 Tonnen CO2 erreicht werden konnte.

Quelle: Umwelterklärung des Landratsamtes Starnberg 2011