Thilo Sarrazin: „Wunschdenken“

„Die Energiewende plus Atomausstieg hat die traditionellen Geschäftsmodelle der deutschen Stromerzeuger zerstört, erhebliche Werte vernichtet und die deutsche Stromversorgung weniger stabil und zuverlässig gemacht. Diese negativen Trends werden sich noch verstärken. Sie haben zudem dem deutschen Verbraucher von elektrischer Energie eine erhebliche finanzielle Bürde auferlegt: Aus der EEG-Umlage flossen seit 2000 rund 140 Milliarden Euro, 2014 lagen die Einnahmen daraus bei knapp 20 Milliarden Euro. Trotz dieser gewaltigen Geldmengen, die eingesetzt wurden, (. . .) lag der Beitrag von Wind und Sonne zur Deckung des Energiebedarfs in Deutschland im Jahr 2014 lediglich bei 2,5 Prozent, und er wird 2050 auch nur bei zwölf Prozent liegen. Nur selten wurde mit so viel Aufwand so wenig erreicht.“

Quelle:
http://www.focus.de/finanzen/./thilo-sarrazin-das-steht-in-seinem-buch..

Viele Windräder = hoher Strompreis

Der Zusammenhang zwischen installierter Wind- und Solar-Leistung und dem Preis für Haushaltsstrom im europäischen Vergleich:
wind-strompreis_n
Y-Achse: Private Strompreise in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 (Eurostat)
X-Achse: Installierte Wind-/Solarleistung pro Kopf (2015 BP Statistical Review)

Quelle: http://irishenergyblog.blogspot.de/./europe-electricity-price-vs-installed

Blackoutgefahr

Die Welt berichtet:

Unsere Nachbarländer wollen den deutschen Strom blockieren. Die häufig unerwarteten Stromüberschüsse aus Deutschland verursachen in Tschechien, Polen, den Niederlanden, Belgien und Frankreich große Probleme. Jetzt haben unsere Nachbarn genug – und wehren sich.

http://www.welt.de/…/Nachbarlaender-wollen-deutschen-Strom-blockieren..

Der Energiewende geht das Geld aus

Die FAZ berichtet:
Mindestens 280 Milliarden Euro müssten in den kommenden 15 Jahren investiert werden, aber. . .

„Die notwendigen Eigenkapitalmittel für den Ausbau der Netzinfrastruktur sowie von Wind offshore können vermutlich nur unter Mitwirkung alternativer, auch internationaler Investoren bereitgestellt werden. Hohe Risiken lassen es jedoch fraglich erscheinen, ob der Investitionsbedarf in ausreichender Höhe und Geschwindigkeit gedeckt werden kann.“

http://www.faz.net/./energiepolitik/geht-der-energiewende-das-geld-aus..

„Unnötige Ausgaben in dreistelliger Milliardenhöhe“

Ergebnis einer Untersuchung der Managementberatung Bain & Company und des World Economic Forum (WEF):

Allein in den Aufbau von Windkraft- und Solaranlagen haben die EU-Mitgliedsstaaten den Angaben zufolge in dem untersuchten Zeitraum rund 550 Milliarden Dollar investiert. „Bei der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen herrscht oft Aktionismus. So treiben die EU-Länder den Aufbau von Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien auf nationaler Ebene voran, ohne ihre Bemühungen untereinander abzustimmen“, heißt es in der Studie.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Studie-EU-versenkt-Milliarden-article15218076.html

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Aigner: „Mittelfristig gehört auch das EEG abgeschafft“

Bayerns Vize-Ministerpräsidentin Ilse Aigner:

Die Energiepolitik heute hat mit Marktwirtschaft nichts zu tun. Wir brauchen deutlich mehr Marktorientierung statt Dauersubventionierung und Planwirtschaft. Mittelfristig gehört auch das EEG abgeschafft.

Quelle: http://www.merkur.de/politik/ilse-aigner-ueber-wahl-ministerpraesident

„Für einen Neuanfang in der Energiepolitik“

René Rock, Mitglied des Hessischen Landtages:

Von den 27.000 deutschen Windrädern mit einer installierten Leistung von 40 GW stehen regelmäßig etwa 26.900 Windkraftanlagen still, und zwar nicht nur in den windschwachen Sommermonaten, sondern auch im Januar oder Februar. Schauen wir auf die Zahlen. Im Februar lag die Leistungsspitze der Windkraft bei 24,9 GW, was einer Auslastung von 62,5 Prozent entspricht. Das Minimum wurde bei 0,26 GW (0,7 Prozent Auslastung) erreicht. Mit jeder neuen Windkraftanlage wird diese Leistungsschere größer und das Problem der Netzstabilität verschärft. Obwohl in ganz Deutschland Windkraftanlagen verteilt sind, kommt es zu keiner Glättung der eingespeisten Leistungen. Die Wetterdaten belegen vielmehr eine enge Korrelation der windstarken deutschen Regionen. Da, wo viel Wind weht, weht er meistens gleichzeitig, und wenn Flaute herrscht, dann im ganzen Land.

http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/./steinzeitoekonomie

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Kraftwerke ohne Wert

„Das Erneuerbare-Energien-Gesetz führt dazu, dass Vermögenswerte von Stadtwerken und somit von Städten vernichtet werden.

Unter den derzeitigen rechtlichen Rahmenbedingungen ist somit zu erwarten, dass konventionelle Kraftwerke keine Gewinne mehr erwirtschaften werden. Indem der Barwert, das heißt, der auf die Gegenwart abdiskontierte Wert aller für die Zukunft zu erwartenden Erträge und Aufwendungen, nicht positiv ist, hat das Kraftwerk faktisch keinen Wert mehr und müsste theoretisch abgeschrieben werden. In der Konsequenz führt das EEG – auch in seiner novellierten Fassung – letztlich dazu, dass Vermögenswerte von Stadtwerken und somit von Städten vernichtet werden.“

http://www.stadt-und-werk.de/meldung_20614_Kraftwerke+ohne+Wert.html

Der Abnahmepreis für Windstrom fällt

Der Zubau an WKA in 2014 ist total über das Ziel hinausgeschossen, so dass ab 2016 für Windstrom eine automatische Kürzung um 4,8 % eintritt:

„Ziel der Regierung ist eigentlich ein Zubau von jeweils um die 2500 Megawatt Windenergie an Land sowie Solarenergie pro Jahr. Bei der Photovoltaik waren es 2014 aber wohl unter 2000 Megawatt. Durch den starken Zubau beim Wind wird die Förderung über die garantierten Strom-Abnahmepreise nun wie gesetzlich vorgeschrieben ab 2016 um 4,8 Prozent gesenkt.“

Für die Folgejahre unterliegen die Vergütungen für Windenergie einer jährlichen Degression von 0,4 % pro Quartal für On-Shore/Repowering-Anlagen (ab 2016),

Quellen:
http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEKBN0L21A320150129
http://www.carmen-ev.de/../einspeiseverguetung-nach-eeg

Siehe auch:
http://gegenwind-starnberg.de/./foerderung-von-windkraft-an-land-laeuft-aus-dem-ruder/