Prognosen – Erträge – Verluste

Auflistung von Beiträgen zum Thema Rendite von Windkraftanlagen bzw. der Diskrepanz zwischen Ertrags-Prognosen und den realen Ergebnissen:

Windpark Zöschingen

zöschingenNach 13 Monaten Bauzeit wurde am 03.05.2013 in Zöschingen (Landkreis Dillingen) der zu diesem Zeitpunkt größte Bürgerwindpark Bayerns eingeweiht. Acht Windkraftanlagen des Typs Nordex N117/2400 mit einer Gesamtleistung von 19,2 MW sollen pro Jahr etwa 40 Millionen kWh elektrischer Energie liefern. Es wurden … Weiterlesen →

Windpark Merchingen

merchingen_WindparkSeit Ende 2009 betreibt die VSE-Windpark Merchingen GmbH & Co. KG den Windpark Merchingen. Der Windpark umfasst drei Windkraftanlagen des Anlagentyps VESTAS V90 mit einer Leistung von jeweils zwei Megawatt und liegt auf einer Anhöhe des in der Kreisstadt Merzig gelegenen Ortsteils
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Windparks der Firma „Windwärts“

windwärts2013Die Firma “Windwärts” zeigt auf ihrer Internetseite diesen Soll-Ist-Vergleich mit den Erträgen von 144 Windkraftanlagen in Norddeutschland: Im Jahr 2013, wie auch im Durchschnitt der letzten fünf Jahre, lag der Windstrom-Ertrag der Windwärts-Anlagen 16% unter dem Prognosewert der Gutachter. In 14 Jahren …
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Warnung der Verbraucherzentralen

Das Ergebnis einer Überprüfung von 54 “grünen” Finanzprodukten durch die Verbraucherzentralen Bremen, Hamburg, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein: Die Anbieter weisen nur unzureichend auf das Risiko des Totalverlustes hin – obwohl es gegeben ist. Laut Marktcheck verschweigen die Anbieter in über 75 Prozent ihrer … Weiterlesen →

 

Mehrere hundert Millionen Euro Verluste mit bayer. Windrädern: Breeze Two

Breeze-TwoFinanzielle Probleme bei Windkraft-Fonds, wie dem Windpark Möbisburg in Thüringen, sind keine Ausnahme, sondern in Süddeutschland die Regel. Zu diesem Schluss muss man kommen, wenn man den Windkraft-Fond “Breeze Two” betrachtet: Im April 2006 hatte die HVB die “Breeze Two”-Anleihe …

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Allgemeine Betrachtungen:

Dass man in den ersten Jahren des Windbooms an der Küste Traumrenditen erzielen konnte, ist unbestritten. Das bedingt aber nicht zwingend, dass man diese Renditen auch im windschwächeren Süden erzielen kann.

Denn um den schlechteren Standort (wenig Wind und „raues“ Gelände) auszugleichen, sind viel größere Rotoren auf höheren Türmen nötig, als im flachen windreichen Norden. Und diese Technik hat ihren Preis:  Rechnete man im Norden mit etwa 1000.-€/kW (=1 Million Euro pro Megawatt Leistung) so kalkuliert die Gemeinde Berg laut ihrem Infoblatt mit Kosten von 4,5 Millionen für eine 2-3 MW Anlage, also dem doppeltem Preis. Diese höheren Investitionskosten sollen ausgeglichen werden, durch eine besser Ausnutzung des Windes – man rechnet mit 2000 Volllaststunden der Anlagen.
Zum Vergleich: Das Windrad in Fröttmanning erntet nach Angaben seines Betreibers (Stadtwerke München) bei 1,5 MW Nennleistung eine Strommenge von 2 Millionen kWh, was nur ~1330 Volllaststunden entspricht.

 

Siehe dazu auch:
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/vermoegensfragen/vermoegensfrage-windkraftanlagen-geben-keinen-anlass-zu-jubelstuermen-11014730.html

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor bei der Rendite-Berechnung ist, dass der Wind seit etwa 10 Jahren, mit Ausnahme von 2007, stetig abnimmt. In den letzten 3 Jahren zeigt sich folgende Situation:


Quelle: http://www.iwr.de/wind/wind/windindex/index.html

Umfangreiche Informationen und Analysen finden sich im   Ratgeber für Windpark-Anleger – Bund der Energieverbraucher e.V.
z.B. das Kapitel über „Gefahren für Bezieher vorgezogener Altersrenten und staatlicher Leistungen
http://www.energieverbraucher.de/files_db/1300471869_4207__12.pdf

Siehe auch:
http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article13314576/Anleger-warten-vergeblich-auf-Geld-aus-Oekofonds.html

http://www.wind-energie.de/sites/default/files/files/page/2011/anlagerratgeber/bweanlegerinfo.pdf

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/windkraft-im-landkreis-gegen-den-wind-gerechnet-1.1160915

http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/wirtschaft/windenergie-in-der-branche-sind-unserioese-geschaeftspraktiken-verbreitet–63049601.html

6 Gedanken zu “Prognosen – Erträge – Verluste

  1. Also ich kann obige Aussagen nicht bestätigen. Ich bin seit Jahren an unterschiedlichen Windparks in Nordbayern beteiligt, und trotz der zuletzt unterdurchschnittlichen Windjahre bleiben die Renditen innerhalb der Prognosen. Eine gewisse Unterschreitung ist immer einkalkuliert.

    Diese Webseite ist im Übrigen sehr einseitig. Genausowenig wie man blind dem Zeitgeist hinterherlaufen sollte, sollte man alles verteufeln und jede kritische Nachricht unkritisch widergeben.

    Freundliche Grüße

    EG

    • Auch ich bin keinesfalls ein Gegner der Windkraft. Die Errichtung von Windkraftanlagen muss jedoch einen nachfolgenden wirtschaftlichen Betrieb garantieren und darf nicht auf vorgetäuschter Investoren-Abzocke basieren.
      Offensichtlich haben die Planer bei ihren Gutachten deshalb bewusst auf objektive Messungen verzichtet und nur schöngerechnete theoretische Werte eingesetzt.
      Als unmittelbar östlicher Anrainer der Wadlhauser-Gräben kann ich, wie auch der “Forstbetrieb München” der Bayerischen Staatsforsten bestätigen, dass dieses Gebiet ein sehr wertvoller und hochwertiger Mischwald ist.
      Dagegen beschreiben die WKA-Planer sowie die verantwortlichen Gremien der Gemeinde Berg dagegen in ihrem Umweltbericht zu dem Planfeststellungsverfahren dieses Gebiet als einfache Fichtenkultur bewusst verfälscht. Ebenso basieren alle Gutachten nicht auf Messungen sondern ausschließlich auf theoretischen Schön-Rechnungen.
      Über 90% des gesamten Jahres betragen die Windgeschwindigkeiten in den Wadlhauser-Gräben lediglich 2-3m/s. Nur in den Spitzen des Orkantiefs “Andrea” traten Windgeschwindigkeiten bis 12m/s auf. Auch die rückliegenden stürmischenTage brachten es nur auf maximal 9m/s.
      Zur Rotorbewegung eines Windrades ist jedoch eine Mindest-Windgeschwindigkeit von “4-m/s” erforderlich und ab 12m/s findet eine Sicherheitsabschaltung zur Einschränkung dann auftretender Beschädigungen statt.
      Nur die Investoren sind wegen der Fördermittel-Abzocke und zur Gewinn-Maximierung benötigten Verlustabschreibungen an einer Installation, nicht aber an einem nachfolgenden wirtschaftlichen Betrieb interessiert.
      So werde ich mich auch weiterhin mit allen mir verfügbaren Mitteln an der Abwehr einer Zerstörung der Wadlhauser-Gräben beteiligen.

  2. Die Errichtung von Windkraftanlagen muss jedoch einen nachfolgenden wirtschaftlichen Betrieb garantieren, im Einklang mit dem Naturschutz stehen, und darf keinesfalls auf vorgetäuschter Investoren-Abzocke basieren.
    Offensichtlich haben die Planer bei ihren Gutachten deshalb bewusst auf objektive Messungen verzichtet und nur schöngerechnete theoretische Werte eingesetzt.

    Als unmittelbar östlicher Anrainer der Wadlhauser-Gräben kann ich, wie auch der “Forstbetrieb München” der Bayerischen Staatsforsten bestätigen, dass dieses Gebiet ein sehr wertvoller und hochwertiger Mischwald ist und aufgrund tatsächlich nachweisbarer Windgescheindigkeiten jeglichen wirtschaftlichen WKA-Betrieb ausschließt.
    Dagegen beschreiben die WKA-Planer sowie die verantwortlichen Gremien der Gemeinde Berg in ihrem Umweltbericht zu dem Planfeststellungsverfahren dieses Gebiet bewusst verfälsch als einfache Fichtenkultur. Ebenso basieren alle Gutachten nicht auf Messungen sondern ausschließlich auf theoretischen Schön-Rechnungen.

    Über 90% des gesamten Jahres betragen die Windgeschwindigkeiten in den Wadlhauser-Gräben lediglich 2-3m/s.
    Nur in den Spitzen des Orkantiefs “Andrea” traten Windgeschwindigkeiten bis 12m/s auf. Auch die rückliegenden stürmischenTage brachten es nur auf maximal 9m/s.
    Zur Rotorbewegung eines Windrades ist jedoch eine Mindest-Windgeschwindigkeit von “4-m/s” erforderlich und ab 12m/s findet eine Sicherheitsabschaltung zur Einschränkung dann auftretender Beschädigungen statt.

    Dazu erklärte auch die Staatsekretärin des
    Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit „Frau Melanie Huml“
    bei der Vorstellung des Energie-Atlas-Bayern und Ihrem Fachvortrag zur
    Energiewende in Geretsried erklärte (Zitat):
    „Im Rahmen der Energiewende bestehe zwar die Notwendigkeit den Anteil der
    Windenergie an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2021 auf einen Anteil von
    zehn Prozent (10%) zu steigern, wofür 1.000 bis 1.500 neue Windenergieanlagen
    benötigt werden. Eine Verspargelung der Landschaft und Lärmbelästigung der Bürger soll aber verhindert werden“.

  3. Die Beeinträchtigung von Mensch ist den Verantwortlichen Politiker egal, für Fledermäuse ,und andere Tierarten gibt es Gutachten, für die Menschen, findet man sehr schwer Gutachten, ich vermute mal wir werden in die Gattung der Rindviecher
    eingestuft. Wir in Langenaltheim werden von der Gemeinde nicht Wahrheitsgemäss Unterrichtet.

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