Wadlhauser Gräben

Die Gemeinde Berg plant den 303 ha großen Windpark „Wadlhauser Gräben“. Die Fläche liegt zum Teil im Staatsforst und grenzt im Nordosten an die Ortschaft Neufahrn und damit an den Landkreis München an.

Bis zum 16.12.2013 liegt im Rathaus der Gemeinde Berg der Bebauungsplan Nr. 88 „Wadlhauser Gräben“ zur Einsicht aus.

bebauungsplan88_berg

Der Plan soll regeln, wo innerhalb des Vorranggebietes „Wadlhauser Gräben“ Windräder errichtet werden können und zeigt die vier geplanten Standorte. Bis zum 16.12.2013 können gegen diese Planungen Einsprüche erhoben werden. Informationen und Hilfe für einen Einspruch finden sich im Flyer der Bürgerinitiative: FLYER_051213

Die vollständigen Unterlagen zum Bebauungsplan auf der Internet-Seite der Gemeinde Berg: http://gemeinde-berg.de/index.php?id=2449,1&suche=88

Fotomontage mit Blick von Neufahrn nach Südwesten:

Blick von Wangen nach Süden:

Zum Vergleich ein Foto (keine Fotomontage!) eines bestehenden Windparks:

 

Der Umgebungsplan:

Die Windkraftvorrangfläche Wadlhauser Gräben:

 

Mögliche Standorte von Windkraftanlagen:

 

17 Gedanken zu “Wadlhauser Gräben

  1. Der Blick von Wangen aus ist doch sehr ästhetisch, mit den Windrädern, abgesehen von der falschen Zahl der möglichen Windräder. Es kommt eben auf das individuelle Empfinden an.

  2. Schlimm ..an die Tiere denkt keiner…..und auch nicht an die gesundheitlichen Folgen für uns…und dass die Berger uns unseren Wald verschandeln, weil sie clever an die Ortsgrenze bauen wohl auch nicht…und wenn wir dann schon so viele wichtige Dinge so naiv hinnehmen…dann muss an dieser Stelle gesagt werden..dass die Formulierung…leben den…nicht wirklich den Geflogenheiten entspricht, um sich gegen ineffiziente Windraeder zu wehren!

    • Frau Lalyko (vom 14.11.2014),
      Das ist nicht ihr oder euer Wald! … und seit wann sind Windräder ineffizient? Warum sind immer noch 7 – 8 Windräder auf den obigen Fotos montiert? Wer so manipuliert hat das Recht auf Glaubwürdigkeit verwirkt und macht nur polemisch Stimmung. Es sind die Zeiten der Energiewende!!

      • Wenn man bedenkt dass uns die Windräder nicht mit Strom versorgen können in dem Moment in dem wir ihn brauchen, sind sie ineffizient. Sie erzeugen zufällig Strom, der zufällig gebraucht wird, oder auch nicht. Letzteres ist sogar teuer, weil wir den nicht benötigten Strom teilweise gegen Zahlung von Geld an Abnehmer ins Ausland abgeben.
        Sie rechnen sich, wenn überhaupt, nur wegen der hohen Subventionen. Und weil auch die Politik erkannt hat dass ein Windrad, und speziell eines in windschwacher Region, nicht rentabel sein kann, wurde die „Erhöhte Anfangsförderung“ eingeführt. Die garantiert eine Förderung nach dem Motto: je ineffizienter das Windrad, desto höher die Förderung.
        Sehen Sie sich die Beiträge auf dieser Web Seite an, dann werden Sie noch massenhaft Gründe für die Ineffizienz von Windrädern finden, oder sehen Sie sich das Video an um einen Einblick in die Ineffizienz von Windkraftanlagen zu bekommen: http://www.youtube.com/watch?v=VPTVbrxWftY

      • Es gibt sehr wohl wissenschaftliche Studien bezüglich der Auswirkungen des Infraschalls von WKA auf den menschlichen Organismus. Die bekannteste davon ist die von Nina Pierpont, MD, PhD,
        Wind Turbine Syndrome – Bericht eines Natürlichen Experiments (2009).
        Darin wurden in den USA über 5 Jahre medizinische Untersuchungen an Anwohnern von WKA’s durchgeführt.
        Ergebnis ist das beschriebene Wind Turbine Syndrom.
        In der Folge wurden für die Abstände von WKA’s von Wohnbebauungen Empfehlungen abgegeben, die weit über den in Deutschland üblichen Grenzwerten liegen, welche nur den hörbaren Schall berücksichtigen. Im Ausland werden diese Abstandsempfehlungen, die von den renommierten Gesundheitsorganisationen (WHO, RKI..) kommuniziert werden, bei der Planung von WKA’s bereits berücksichtigt. In Bayern hat man die Empfehlungen mit der 10H-Regel aufgenommen. Es ist also ein Unding, dass in Berg diese Erkenntnisse immer noch missachtet werden.
        Die ausführliche Studie und die Abstandsempfehlungen der Gesundheitsorganisationen im Detail stelle ich bei Interesse gerne zur Verfügung.
        Helmut Aigner, Berg

        • Das würde interessieren.
          In der TA Lärm steht dazu nur etwas zur Differenz zwischen A-bewertetem und C-bewertetem Lärm

          Man müsste also in den umliegenden Ortschaften vor Betrieb der WKA Messungen durchführen, und diese dann mit Messungen bei Betrieb vergleichen. Wenn der Unterschied zu groß ist, dürfte das problem für die Betreiber bedeuten.

          http://www.windwahn.de/index.php/wissen/hintergrundwissen/497-ta-laerm-punkt-73-eine-verkannte-chance

          • Unglaublich, erst hat der Wespenbussard nichts erreicht, jetzt muß der „Lärm“ herhalten. Liebe Windradgegner, macht Euch nicht lächerlich und unglaubwürdig. Auf den obigen Bildmontagen sind immer noch 7, bzw. 8 anstatt 4 Windräder montiert! Das ist reine Verarsche. Nehmt endlich in Demut zur Kenntnis, dass demnächst 4 Windräder im Waldhäuser Graben stehen und die Zukunft eingeläutet wird. Hört doch mit dem jämmerlichen Lavieren auf.

        • Die so genannte Studie von Nina Pierpont ist KEINE Studie. Sie ist ein ziemlich lausiger Manipulationsversuch, der nicht mal einer Grundstudiums-Semesterarbeit würdig ist. Wer diese Studie zitiert macht sich absolut lächerlich. Empfehlung: lesen Sie die Studie ernsthaft. Und dann lachen Sie herzlich.

          • So falsch sind die 7 bzw. 8 dargestellten Windräder nicht, weil nach allem Dafürhalten und Durchrechnen der gegebenen Daten (Windradtyp, Windhöffigkeit usw.) die geplanten 4 Windräder nur ca. 4/6 der geplanten und für einen einigermaßen profitablen Betrieb notwendigen Energieertrag erwirtschaften werden.
            Als Konsequenz daraus ist die Anlage entweder defizitär oder es müssen min. 2 bis 3 weitere Türme gebaut werden.

          • Na dann werden Sie mal konkret. Was macht diese Studie so indiskutabel?

  3. Eigentlich müssten die Betreiber der Windräder die Ungefährlichkeit nachweisen.
    Auf diesen Nachweis, auf eine Studie dazu warten wir wohl noch bis in alle Ewigkeit.
    Die Windkraftindustrie macht es sich hier zu leicht und spielt mit der Gesundheit der Betroffenen. Rauchen galt auch Jahrelang als ungefährlich.

    Wir können nur hoffen dass sich die Pharmaindustrie kein Beispiel an der Windkraft Lobby nimmt. Dann müssen die Patienten Studien erstellen und beweisen dass ein Medikament verschwiegene Nebenwirkungen hat.

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