Größe der Windräder

Nach Aussage der Planer sollen Windkraftanlagen mit einer Höhe von 210 Metern und einem Rotordurchmesser von über 100 Metern errichtet werden. Dies  sind derzeit die weltweit größten Anlagen.

Maßstabsgetreuer Größenvergleich der im LK Starnberg geplanten Windräder mit bestehenden Anlagen und der Dorfkirche von Wangen:
Größenvergleich Windrad - Dorfkirche

 

200 Meter hohes Windrad maßstabsgetreu im Modellbahn Maßstab 1:87

200 Meter hohes Windrad maßstabsgetreu im Modellbahn Maßstab 1:87

 

Windpark im Wald (BR3 06.12.11)

 

Windpark in Oberfranken (BR3 10.03.13)

Windpark Fasanerie Regnitzlosau/Oberfranken

Das unten abgebildete etwas kleinere Windrades mit 179 m Höhe und 82 m Rotordurchmesser steht in Ammerfeld (Gemeinde Marxheim, Landkreis Donau-Ries)

Foto: Chaddy, Lizenz: CC-BY-SA 3.0

Foto: Chaddy, Lizenz: CC-BY-SA 3.0


Dieses Windrad steht mittig zwischen drei Ortschaften und ist von diesen jeweils mehr als 600 Meter entfernt. Um die Beeinträchtigungen durch dieses Windrad wurden zahlreiche Prozesse geführt: Dieses Monster macht uns kaputt! Der bisher letzte Prozess fand vor dem OLG München statt: http://gegenwind-starnberg.de/2012/08/der-komfortabstand-ist-zu-gering/
Siehe dazu auch http://gegenwind-starnberg.de/wp-content/uploads/Bericht-von-Betroffenen.pdf


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27 Gedanken zu “Größe der Windräder

  1. Heee mal ganz ehrlich, ihr wollt alle was für die umwelt tun, aber bloß nicht vor der eigenen Haustür, gelle. erneuerbare Energien sind für uns Deutsche die einzige Zukunft um nicht noch abhängiger zu werden von den ganzen anderen Spinnern, die ein Atomkraftwerk nach den anderen bauen.
    Ich arbeite bei einem mittelgroßen Windkraftanlagen Hersteller und bin stolz darauf.
    Aber ehrlich wie blöde muss man sein das man bei Ammerfeld eine WEA so nah ans Dorf baut!? da hat doch die Behörde oder wer auch immer gepennt, oder es ging mal wieder nur ums Geld. Hallo hallo Schattenwurfmodel ist schon lange bekannt. ich kann die Menschen verstehen aber der Windkraftanlagenhersteller kann auch nix dafür ok, warum baut man nicht gerade an Autobahnen Windparks, oder sehr schwach besiedelten Gebieten, Windkraftanlagen? Sorry wenn ich das sage aber wir Deutschen sind echt manchmal zu blöde. Veränderung bedeutet Flexibilität…..bei allen. An schönen gruas ausm Norden, Mark

    • Ist noch die Frage ob man mit Windrädern etwas für die Umwelt tun kann.
      Wie ich es verstanden habe wollen wir die Energiewende um unabhängig von endlichen Rohstoffen zu sein. Die werden knapper und dadurch teurer, siehe Perise für Heizöl und Sprit.
      Daß wir die Energiewende zum Schutz der Umwelt machen ist mir neu. Die Verantwortlichen machen sich ja nicht einmal Gedanken über die Gefahren für Umwelt, Mensch und Tier. Ich habe zumindest dazu noch keine Diskussionsbeiträge gelesen, gehört, gesehen.

      • Lieber mit 60 jahren krebs durch atomkraft als ein leben lang schlaflose nächte, scheidung weil die nerven blank liegen und einer völligen entwertung des grundstücks.

  2. Da können wir ja froh sein, dass unsere Kommunen deutlich größere Abstände zur Wohnbebauung festgelegt haben, als auf diesem Bild. Das dürften ja keine 200 Meter sein.

    • Die in Starnberg geplanten Windräder sind weitere 30 Meter, also mehr als ein Maibaum höher als das Gezeigte. Die Dimensionen kann kein Mensch mehr nachvollziehen. Dort wo repowert wurde sind auf einmal Menschen physisch und psychisch krank geworden, die mit den kleineren Windrädern gut leben konnten. Hier einen Feldversuch in dicht besiedeltem Gebiet zu veranstalten ist wie ein neues Medikament ohne vorherige Tests zu verabreichen und zu warten was passsiert.
      Und wenn ein Bauer einen Aussiedlerhof gebaut hat, um seinen Hof zu vergrössern und durch die Landwirtschaft nicht nur vor Ort Lebensmittel zu produzieren, sondern dabei auch noch die Landschaft pflegt, ist er nicht weniger schutzbedürftig als der Rest der Bevölkerung.
      Der Vorwurf „nicht vor meiner Türe“ kommt meist genau von denen, die eben nicht betroffen sind, weil sie die Last Anderen aufbürden.

      • Bei schall zwischen 1 und 20 Hertz helfen auch keine schallschutzfenster oder 5 meter dicke wände und der wahrnehmbare abstand vergrößert sich bei guter bodenleitung auf bis zu 15 km… nix 10 mal h… Die intensität von mehreren Quellen folgt dem Pegeladditionsgesetz. Repowering anlagen produzieren genau diese frequenzen. Die eigenmoden im gebäude tragen das Ihre zur Verstärkung bei… Kein wunder dass man krank wird, wenn man quasi nonstop keine Ruhe mehr bekommt.

  3. die politiker sind nicht fuers volk da sondern helfen den geldgierigen sie nehmen keine ruecksicht auf gesundheit natur und tiere wir sind ein kleiner ort oberzollhaus im allgau wir haben autobahn a 7 -2 handi masten-solarpark -truppenuebungsplatz -jetzt soll noch ein windpark neben einem seltenen nochmoor-ffh gebiet -landschaftsschutzgebiet in einem wald wo rotmilane-schwarzstorch-fledermause-brueten, den gemeinden werden gelder verspochen das sie zustimmen ,die betroffen werden uebergangen ich gehe nicht mehr waehlen habe glauben verloren.

  4. Tja. Da helfen doch keine Prozesse. Die Richter werden einen Teufel tun ihren Politikfreunden einen Bärendienst zu erweisen.

    Da hilft nur „Eigeninitative“ um diese Monster los zu werden. Und was ändert denn eine Wahl??? Nix.

  5. Mein Gott, Windturbinen von mehr als 200 meter hoch! Das ist das Ende diese schöne Landschaft und Tourismus.
    Viel Glück, Franz und danke für deinen ‚like‘
    Harry Huisman
    Lent / Nimwegen (NL)

  6. Wir sollten in Zukunft nicht mehr das Wort „Windpark“ benutzen. Das ist eine Verniedlichung dieser Landschaftszerstörung.
    Richtiger wäre z. B. Windindustriegebiet o.ä.m.

  7. Aus Wind Energie schöpfen? Super! Besser als z.B. die Erde weitflächig aufzureißen, um Kohle zu fördern, die dann zusätzlich die Erderwärmung antreibt.

    Die Reduzierung von CO-2-Emissionen bedeutet Umweltschutz. Hier geht es ums Überleben und den Erhalt der Umwelt auch in der fernen Zukunft. Ein wichtiger Teil unserer Umwelt ist nun mal die Atmosphäre und Luft, die wir atmen.

    Es geht hier nicht um den Erhalt des blau-weissen bis schwarz-braunen Puppenhauses Bayern. Das ist erdgeschichtlich genauso wichtig wie eine Pusteblume oder ein Furz. Es geht um mehr!

    mark, viel Spaß bei der Arbeit.

    • „Die Reduzierung von CO-2-Emissionen bedeutet Umweltschutz“

      Und wieso reduzieren wir dann den CO2 Ausstoß nicht?

      Mit dem massiven Ausbau der „Erneuerbaren“ in den letzten Jahren hat es ja nachweislich nicht funktioniert. Immerhin ist Deutschland in der Liste der Dreckschleudern seit 2 Jahren wieder nach oben geklettert. Wir stoßen mehr CO2 aus als vor 10 Jahren!

      Windräder sind also offenichtlich keine Lösung des CO2-Problems sondern verstärken das Problem noch.

      Logisch, wenn der Wind nicht oder zu schwach weht müssen wir den Strom anders produzieren.

      • Wenn wir CO2 Zertifikate frei machen, dann kann Polen oder Tschechien oder China diese billig zukaufen. Die Ökobilanz ist unterm Strich Null. Hauptsache, der Bürger bekommt das Gefühl etwas gutes zu tun.

  8. Wir haben hier in Lichtenau genau das gleiche Problem.
    Die Politik möchte einen neuen Flächennutzungsplan verabschieden und hängt am Fliegenfänger der „Priviligierung“ der Windkraft.
    Dagegen läuft derzeit eine Online-Petition (§ 35 Baugesetzbuch).
    Nur wenn diese „Priviligierung“ gekippt wird, haben wieder die Städte und Gemeinden eine Chance eigenständig zu planen und damit Windvorranggebiete nach eigenem Ermessen festzulegen. Also bitte an der Petition beteiligen.
    (https://www.openpetition.de/petition/online/35-baugb-abschaffung-privilegierte-bauvorhaben-von-windenergieanlagen-im-aussenbereich)

  9. Ich bin FÜR Windkraftanlagen auch in Bayern. Das, was ich von den Gegnern bisher zu hören und zu Lesen bekommen habe, konnte mich nicht überzeugen. Ich denke, es sind in der Mehrzahl Kleingeister und spießbürgerliche Existenzen, welche sich über die Windräder aufregen. Herzliche Grüße Fanny.

    • Ich wohne auf Fehmarn in 600m Entfernung zum Windpark, und höre die Tag und Nachts durchs geschlossene Fenster, wenn der Wind weht, und das tut er bei uns an der Küste oft. Ich will dich mal sehen wenn du nachts nicht in den schlaf kommst, so wie ich jetzt gerade weil es so dermaßen scheppert! Und noch dazu: ich verdiene gutes Geld an dem Windpark, aber der Lärm macht mich fertig! Ich scheiß dir was auf Windkraft Fanny!!!!

      • Und noch was: Findest du Eigenkapitalrenditen von mehr als 50% in Ordnung??? So viel Kohle verdienen wir hier nämlich damit :):) und du zahlst das alles… Danke noch mal dafür!! :)

        • Also wenn ich eine Rendite von 50% auf Eigenkapital bekommen würde und nicht schlafen könnte, dann kaufe ich mir aber schnell Schallschutzfenster.

          • Diese fenster sind beim betreffenden frequenzbereich unwirksam. Es gibt physikalisch keine Mögüichkeit sich gegen das dröhnende Wummern zu schützen.

    • Hallo Fanny,
      ich glaube, Kleingeister sind die, die sich bedingungslos von der politischen Utopien-Propaganda blenden lassen, ohne die technischen und wirtschaftlichen Fakten zu hinterfragen. Glaube mir, wenn Du zwei Jahre kein Auge mehr zumachst, weil Du 24/7 ein diffuses Dröhnen im Haus hast, manchmal sogar die Wände beben spürst und es nicht orten kannst, dann würdest Du sogar töten, um Deine Ruhe wiederzufinden. Was hier mit den Bürgern betrieben wird grenzt an Landesverrat und kommt in unmittelbarer Umgebung der Anlagen einer Zwangsenteignung ohne Entschädigung gleich.

      • @ Ja Atomkraft, Zwangsenteigung, besser kann man diesen Windrad-Irrsinn nicht mehr beschreiben. Wohne seit einigen Wochen selbst an einem neuen Wind“PARK“ mit 6 x Nordex-Monstern in 200 M vor der Haustüre, wir haben 2 Jahre gekämpft mit allem Drum und Dran und auch hinter die Kulissen geblickt, was vor Genehmigung alles manipuliert wurde, wir könnten mittlerweile ein Buch schreiben! Geholfen hat alles nix, jetzt stehen diese Dinger da und die Realität ist erschütternd. Das nächste Windrad mit 890 Meter Abstand ist noch nicht mal angelaufen, 2 Windräder laufen noch im Test (1.200 + 1.500 Meter) und wir konnten schon den Lärm nachts hören, je nach Windrichtung! Das was hier passiert ist Zwangsenteignung pur und Menschenversuch vom Feinsten, und das unter dem Deckmäntelchen des sauberen, grünen Stroms. Ich habe von unserem Dorf und den Befürwortern so die Schnauze voll, dass wir uns schon gedacht haben, wir stellen unser 3-Familien-Haus am Windpark für Asylanten zur Verfügung! Aber die unaufgeklärte Bevölkerung ist so bescheuert, ich frage mich wirklich, wie eine dumme Hammelherde wird dieser Mist vergöttert. Wir haben auch im Genehmigungsverfahren das Bistum Augsburg angeschrieben, wegen Denkmalschutz einer Wallfahrtskirche, Nähe WKA, als Antwort kam hierzu folgender Brief: Zitat: „Im Zuge der Schöpfung müssen wir der Windenergie Raum gewähren“!!! Wir waren fassungslos! Was ist das für eine saubere Energie, die dazu treibt, 2 Tage lang mit tieffliegenden Sportflugzeugen brütende Milane zu vertreiben? Ich frage mich wirklich, was ist das für ein Irrsinn der da um sich greift? Kann man diese Windräder nicht dort platzieren, wo wirklich der Wind weht und auch mit entsprechendem Abstand? Eine Technologie, die nach einer TA Lärm 1998 für 30 Meter hohe Anlagen genehmigt wird, ist doch schon menschenverachtend.
        Ich hoffe, die 10 H wird nicht gekippt, ich kanns mir zwar nicht vorstellen, aber es geht eber nur um den Profit, Menschenschutz und Naturschutz wird mit Füssen getreten!

  10. Ich wünsche euch viel Erfolg im Kampf gegen diesen Wahnsinn. 210 Meter ist eine irre Höhe wie man auf den Vergleichsbildern sieht.
    Fahrt mal in die (genehmigungsfähige) Entfernung zu einem existierenden Windrad und verbringt dort ein paar Stunden, so dass ihr den Lärm und das Schattenspiel live erlebt. Bedenkt, dass der Lärm ansteigt, je größer die Windräder werden. Wer es sich leisten kann,der möge eine Nacht dort verbringen.
    Dann kann man hier qualifiziert mitreden. Ich habe schon mehrmals das Hotel gewechselt weil ich wegen dem Schattenspiel unkonzentriert wurde (ich arbeite auch in Hotelzimmern) und der Lärm mich um den Schlaf gebracht hat.

  11. Oft haben Politiker, Journalisten und auch Teile der Bevölkerung das Problem, zwischen den Begriffen Leistung und Energie zu unterscheiden.
    Installierte Leistung besitzt die Fähigkeit, also nur die Fähigkeit, über einen Zeitbereich Energie zur Verfügung zu stellen. Energie aber, auch elektrische Energie in Form von Stromerzeugung ist gleich Leistung mal Zeit. Macht man eine einfache Rechnung und teilt die Energie in Form von produzierter Strommenge durch die installierte Leistung vom jeweiligen Kraftwerkstyp, so erhält man die sogenannte Volllastbenutzungsdauer für diesen Kraftwerkstyp. Für Windanlagen an Land sind das in Deutschland knapp 2000 h pro Jahr, für Photovoltaikanlagen nicht mal 1000 h pro Jahr. Das Jahr hat allerdings 8760 h.
    Das bedeutet, dass Windanlagen bezogen auf ihre installierte Leitung nicht mal ein Viertel der Zeit voll arbeiten, Photovoltaikanlagen etwas mehr als ein Zehntel und trotzdem sollen diese in Zukunft unsere Stromversorgung absichern.
    Die 2015 in Deutschland aufgetretene Höchstlast aller Stromverbraucher betrug 79,1 Gigawatt. Die derzeit installierte Wind- (45 GW) und Sonnenleistung (40 GW) beträgt zusammen ca. 85 Gigawatt. Also theoretisch gesehen, ist schon heute über 100% installierte fluktuierende Leistung vorhanden, um die höchste Beanspruchung aller Stromverbraucher in Deutschland komplett abzudecken.
    Das Problem ist halt, Strom muss nach heutigem Stand der Technik so erzeugt werden, wie dieser verbraucht wird, damit die Netzfrequenz stabil bleibt.
    Solange keine bezahlbaren, ökologisch vertretbaren und jederzeit verfügbaren Großspeichertechnologien zur Verfügung stehen, die wir natürlich auch noch bezahlen und errichten müssten, bedeutet das, wir brauchen Reservekraftwerke für die Zeit bei Dunkelheit und Flaute. Neben den Überkapazitäten der fluktuierenden Einspeiser sind also weitere Investitionen in Reserve-Gaskraftwerke notwendig. Dazu kommt, dass sich Deutschland damit von Erdgas-exportierenden Ländern abhängig, gegebenenfalls über Preise oder Lieferembargos sogar erpressbar macht.
    Nehmen wir mal in einem ersten Szenario an, es herrscht über längere Zeit Flaute. Die mögliche Zeit für die Windkraftnutzung ist also Null. Dann kann eine noch so große installierte Leistung vorhanden sein: Sehr viel, plus noch mehr, mal null ergibt trotzdem null. Die deutschen Pumpspeicherwerke könnten theoretisch den deutschen Gesamtbedarf an Strom je nach Uhrzeit für ca. 2 bis 4 h decken. Dann sind die Oberbecken leer und die Flaute hält bei Dunkelheit immer noch an.
    Na dann holen wir uns für Mittel- und Süddeutschland eben den Strom der Windkraftanlagen aus Nord- und Ostsee. Dafür fehlt einfach eine von der Bevölkerung akzeptierte, sichere und bezahlbare Netzinfrastruktur im Übertragungsbereich mit Reichweite von wesentlich mehr als 500 km.
    Die andere Seite der Lösung des Problems wäre, die Stromverbraucher zur Lastabsenkung doch einfach abzuschalten. Na, da wäre ich auf die nächsten Wahlen gespannt.
    Ein zweites Szenario: Der Wind bläst heftig in einem Zeitraum mit wenig Strombedarf. Schon heute gibt es dafür zwei Lösungen: In einem solchen Fall werden Windkraftanlagen abgeschaltet und trotzdem nach EEG vergütet, oder der Strom wird exportiert. Die Anzahl solcher Abschaltungen von Windkraftanlagen zum Zweck der Sicherheit der Stromnetze nahm in 2015 erheblich zu. Der nichtproduzierte Strom der abgeschalteten Anlagen wird von uns allen dennoch über die EEG-Umlage bezahlt.
    Die zweite Variante ist der Export von Strom. So z.B. geschehen am diesjährigen Muttertag. Es entstanden über Stunden negative Strompreise an der Leipziger Strombörse. Denn genau dann, als der Strom wegen mangelnder Last und Überangebot durch Wind in Deutschland exportiert werden musste, wurde an andere Länder Strom verschenkt, mit der Bitte diesen abzunehmen und dazu wurden in 6 Stunden noch ca. 21 Millionen € für die Abnahme überwiesen. Dieses Geld wird für die privaten Stromkunden dann im nächsten Jahr mit in die EEG-Umlage eingepreist.
    Andere Länder nahmen den Strom noch ab, bekommen aber zunehmend selbst Probleme in ihren Stromnetzen, Hauptsache Deutschland hat grünen Ökostrom produziert.
    Im Jahr 2016 kam es bisher in 11 von 21 Wochen an mindestens einem Tag der Woche zu negativen Strompreisen an der Leipziger Strombörse. Zulasten der deutschen Stromverbraucher wird in zunehmenden Maß Strom ins Ausland verschenkt und als Geschenkpapier werden Geldscheine darum gewickelt.
    Ich persönlich, kann mir nicht vorstellen, dass bei noch weiterem Zubau solcher fluktuierender Stromerzeuger diese Beispielszenarien weniger werden.

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