Der landkreisweite Plan

Basis der Planungen ist eine Vereinbarung aller Bürgermeister und des Landrats des Landkreises Starnberg.

In dieser gemeinsamen Planung werden sogenannte „Windkraftvorrangflächen“ definiert. Die Festlegung dieser Flächen erfolgte, wie man an den kreissegmentförmigen Grenzkonturen der Flächen erkennt, einfach mit einem Zirkel. Obwohl die Planung angeblich unter „naturschutzfachlicher Sicht“ erfolgte, wurde auf bestehende Landschaftsschutzgebiete keine Rücksicht genommen, sie sind in den offiziellen Plänen nicht einmal eingezeichnet.


Verteilung der Konzentrationsflächen im Landkreis:

flaechen

Berücksichtigt wurden aber, so scheint es, zum Beispiel „Wählerkonzentrationsflächen“. So stehen zukünftig die Windräder von Pöcking in Aschering, von Andechs in Machtlfing, von Berg in Neufahrn, von Gauting in Buchendorf und von Starnberg in Hadorf, Hanfeld, Perchting und Wangen.

Gebietskulisse WindkraftDer Münchner Merkur hat am 04.02.12 diese „geheime“ Windkarte des bayerischen Umweltministeriums veröffentlicht. Die „unverbindliche Planungshilfe“ für Städte und Gemeinden zeigt in grün und gelbgrün die möglichen Standorte für WKAs.

Links:

http://www.merkur-online.de/lokales/landkreis-starnberg/windkraft-alle-gebiete-landkreis-bekannt-1473870.html

2 Gedanken zu “Der landkreisweite Plan

  1. „Gewerbesteuereinnahmen in nicht unerheblicher Höhe“, wie soll das gehen, wenn Verluste erwirtschaftet werden oder Gewinne lediglich innerhalb der gewerbesteuerlichen Freibeträge anfallen? Und, „die Windenergie gilt…ertragsreichsten…blah, blah, blah..“, Ja, sie „gilt“ aber nur, das wird ihnen halt von „Experten“ nachgesagt, das ist jedoch nicht so! Mit „Klimaschutz“ wird nunmehr jeglicher Unsinn begründet. Und die Leute werden gelockt mit dem unbewiesenem Argument: „…wirtschaftlich lukrativen Standorten…“. Schwach, sehr schwach. Einmal festgestellt so einen Unsinn, wie die Sommerzeit zum Beispiel, schon kann nichts mehr rückgängig gemacht werden, wenns rauskommt, wollen würden wir scho gern…, tja wir würden ja gerne, können aber nicht mehr…

  2. Pingback: Der Bundesverband WindEnergie als Gesetzgeber! | Gegenwind Starnberg

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