Nein zur Windkraft in Inning

Die Bürger der Gemeinde Inning haben die Windräder vor ihrer Haustüre abgelehnt:

inning

Die Fragestellung des Bürgerentscheides lautete:

„Sind Sie dafür, dass im Gemeindegebiet von Inning nördlich der Bundesautobahn und innerhalb der Konzentrationsfläche des südlichen Teilflächennutzungsplans (Windkraft) bis zu drei Windenergieanlagen errichtet werden, sofern
1) die Wirtschaftlichkeit gegeben ist, und
2) die Gemeinde Inning die Windenergieanlagen unter finanzieller Beteiligungsmöglichkeit der Bürger betreibt?“

 

Siehe auch:
http://gegenwind-starnberg.de/2015/01/keine-wka-am-mauerner-berg-und-martinsberg/

 

Im LK Fürstenfeldbruck formiert sich Widerstand

Bürgerinitiativen im Landkreis Fürstenfeldbruck wollen mit einem Bittbrief an Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer den Stopp der landkreisweiten Planungen für Windkraftanlagen erreichen. Sie kreiden dem Konzept formale und sachliche Mängel an. „Für die Kommunen Oberschweinbach, Grafrath, Hattenhofen und Kottgeisering bedeutet die jetzige Planung Konzentrationsflächen, die in ihrer Intensität den Gemeindebürgern nicht vermittelbar sind“, so ein BI-Sprecher.

Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/. . ./widerstand-waechst-bittbrief-an-seehofer

3000 Hektar!

Bisher kannte ich nur grobe Schätzungen der Gesamtfläche aller geplanten Windvorranggebiete im Landkreis Starnberg. Auf der Internetseite http://www.etterschlag.de/Windrader/windrader.html stehen erstmals genaue Werte:
flaechen

Der dichtbesiedelte Landkreis Starnberg überbietet damit die Pläne des bayerischen Umweltministeriums um ein Vielfaches:
„Die für die Errichtung von Windkraftanlagen im Hinblick auf den Immissions- und Naturschutz voraussichtlich geeignete Flächen umfassen knapp 2 % der Landesfläche. Für die Errichtung der bayernweit erforderlichen 1.000 bis 1.500 Windkraftanlagen sind grob geschätzt 0,2 % der Landesfläche erforderlich. Bayern verfügt damit über ausreichend Flächen, um die gewünschte Zahl neuer Windkraftanlagen zu errichten und damit das Ausbauziel des bayerischen Energiekonzepts zu erreichen.“
Quelle: http://www.stmug.bayern.de/aktuell/presse/detailansicht.htm?tid=22914