Windkraftpläne im Norden von Wangen

Die SWM (Stadtwerke München) planen den Bau eines(?) Windrades im Wald nördlich von Wangen! Mindestens ein Grundstückseigner hat eine entsprechende Anfrage erhalten.

Blick vom Ortsende Wangens nach Norden mit zwei der möglichen Windräder

Die SWM wollen einen sogenannten Standortsicherungsvertrag mit dem Eigner abschließen, damit sie Planungssicherheit für die nötigen Untersuchungen des Standortes haben.

Die als Windkraftvoranggebiet ausgewiesene Fläche im unteren Bereich (Gemeindegebiet Stadt Starnberg) ist ca. 50 ha groß. Im Norden grenzt das größere Windkraftvorranggebiet der Gemeinde Gauting an.

Untenstehendes Bild zeigt die Abstände der Vorangflächen zur Bebauung an:

Artikel im Münchner Merkur vom 8./9. Mai 2013

 

Königswiesener Initiative erzwingt Infoveranstaltung

Die Beschlussfassung über die Windkraft-Konzentrationsflächen in Gauting wurde auf Druck der Königswiesener Initiative auf den 15. Mai verschoben – vor dem Entscheid des Kreistags am 21. Mai. Zuvor soll es eine zweite Infoveranstaltung geben, bei der Kreisbaumeister Dr. Christian Kühnel und ein Mitglied der Initiative sprechen werden.

Bericht im Münchner Merkur:
Windkraft: „Blindwütig und landschaftsvernichtend“

3000 Hektar!

Bisher kannte ich nur grobe Schätzungen der Gesamtfläche aller geplanten Windvorranggebiete im Landkreis Starnberg. Auf der Internetseite http://www.etterschlag.de/Windrader/windrader.html stehen erstmals genaue Werte:
flaechen

Der dichtbesiedelte Landkreis Starnberg überbietet damit die Pläne des bayerischen Umweltministeriums um ein Vielfaches:
„Die für die Errichtung von Windkraftanlagen im Hinblick auf den Immissions- und Naturschutz voraussichtlich geeignete Flächen umfassen knapp 2 % der Landesfläche. Für die Errichtung der bayernweit erforderlichen 1.000 bis 1.500 Windkraftanlagen sind grob geschätzt 0,2 % der Landesfläche erforderlich. Bayern verfügt damit über ausreichend Flächen, um die gewünschte Zahl neuer Windkraftanlagen zu errichten und damit das Ausbauziel des bayerischen Energiekonzepts zu erreichen.“
Quelle: http://www.stmug.bayern.de/aktuell/presse/detailansicht.htm?tid=22914

Windparks in 3D

Unter Information/Download finden sich kmz-Datenfiles für das Programm Google Earth.  Diese Files enthalten die Daten der im Landkreis Starnberg geplanten Windparks. Das Programm zeigt dann die geplante Bebauung in 3D an. Google Earth gibt es kostenlos unter http://www.google.de/intl/de/earth/download/ge/

Dieses Video wurde mit obigem Programm und den Datenfiles erstellt:

Starnberg „Eine offene und tolerante Stadt…“

Dieses Motto, mit dem die Starnberger Webseite überschrieben ist, gilt allerdings nicht, wenn es um Information geht, welche zu Unmut bei den Bürgern führen könnten. Noch nie gab es im Landkreis Starnberg ein Bauvorhaben dieser Dimension, dem hunderte Hektar Landschaftsschutzgebiete geopfert werden und das unsere Heimat so massiv verändert, wie die geplante ~2000 ha große Windparkparkfläche. Obwohl die Stadt Starnberg selbst in fünf ihrer Ortsteile die Errichtung von Windkraftvorrangflächen plant, findet man mit dem Suchbegriff „wind“ auf ihrer Webseite  zwischen „geschwindigkeitsreduzierte Zone“ und  „Moritz-von-Schwind-Str. “ nur einen einzigen Eintrag. Dieses Dokument enthält aber keine Pläne, Flächenangaben oder die Anzahl der geplanten (möglichen) Windkraftanlagen. Es meldet nur den einstimmige Beschluss des Stadtrats einen Teilflächennutzungsplan zur Errichtung von Windkraftanlagen aufzustellen, und dass der Kreisbaumeister Dr. Kühnel für den Betreiber solch „zukunftsträchtiger Anlagen“ bis zu sechs Prozent Rendite erwartet. Kein Wunder, dass bei dieser schlechten Informationspolitik der Stadt Starnberg nur zehn Einsprüche eingingen, in der Gemeinde Berg, mit deutlich besser informierten Bürgern, waren es tausend Einsprüche.