Gegenwind in Dänemark

Auch im Windenergie-Musterland Dänemark wächst aus Sorge um die Gesundheit der Protest gegen Windräder. Ein Radiobericht aus unserem nördlichen Nachbarland:

Ein Artikel der Welt zum gleichen Thema:
http://www.welt.de/./Macht-der-Infraschall-von-Windkraftanlagen-krank

 

Sie wissen, dass Bürger krank werden!

Ergebnis einer Untersuchung von 18 Studien über den
Zusammenhang zwischen Windkraftanlagen und Gesundheits-Beeinträchtigungen der Anwohner:

Alle 18 überprüften Studien in diesem Test zeigten einen Zusammenhang zwischen Windkraftanlagen und einer oder mehreren Beeinträchtigungen der Gesundheit.

Zwei Studien zeigten eine Dosis-Wirkungs-Beziehung zwischen der Entfernung von Windenergieanlagen und der Beeinträchtigung.

Die Studie wurde auf http://www.cureus.com veröffentlicht. Cureus ist ein medizinisches Online-Journal , gegründet von Prof. med. John R. Adler von der Stanford School of Medicine und von Prof. Dr. med. Alexander Muacevic Radiochirurg – Neurochirurg. Europäisches Cyberknife Zentrum München-Großhadern

                                                                                  Study Characteristics
1st Author, Year Country Design Sample Size Response Rate % Level of Evidence Risk Of Bias Within Studies Quality of Study
Bakker[11]2012 ^ Netherlands Cross-sectional 725 37 4 Unclear risk of bias Moderate
Hanning[12]2012 ^ UK Expert Opinion/Review N/A N/A 5 Unclear risk of bias Moderate
Nissenbaum[13]2012 ¥ USA Cross-sectional 106 75 4 Low risk of bias Moderate
Knopper[6]2011 ^ Canada Review 15 N/A 4 Unclear risk of bias High
Shepherd[14]2011 ¥ New Zealand Cross-sectional 39, 158 34, 32 3,4 Low risk of bias High
Janssen[15]2011 ^ Netherlands Secondary analysis 1820 68, 58,  <30 4 Low risk of bias High
Pedersen[16]2011 ^ Sweden Secondary analysis 1755 * 4 Low risk of bias High
Bolin [17]2011 ^ Sweden Review N/A N/A 4 Unclear risk of bias Low
Pedersen[18]2010 ^ Sweden Secondary analysis 725 37 4 Low risk of bias High
Salt [7] 2010 ¥ USA Expert Opinion Report N/A N/A 5 Unclear risk of bias High
Pedersen[19]2009 ¥ Netherlands Cross-sectional 1948 37 4 Low risk of bias High
Keith [20]2008 ^ Canada Expert Review N/A N/A 5 Unclear risk of bias High
Pedersen[21]2008 ^ Sweden Secondary analysis 1095 N/A 4 Low risk of bias High
Pedersen[22]2008 ^ Sweden Secondary analysis 1822 60 4 Low risk of bias High
Pedersen[23]2007 ^ Sweden Qualitative Study 15 N/A 5 Low risk of bias High
Pedersen[5]2007 ¥ Sweden Cross-sectional 754 58 4 Low risk of bias High
Leventhall[24]2006 ^ UK Report N/A N/A 5 Unclear risk of bias High
Pedersen[25]2004 ¥ Sweden Cross-sectional 351 68 4 Low risk of bias High

Arra I, Lynn H, Barker K, et al. (2014-05-23 11:51:41 UTC) Systematic Review 2013: Association Between Wind Turbines and Human Distress. Cureus 6(5): e183. doi:10.7759/cureus.183

Quelle:
http://www.cureus.com/articles/2457-systematic-review-2013-association-between-wind-turbines-and-human-distress#references

http://www.cureus.com/users/19-alexander-muacevic
https://med.stanford.edu/profiles/john-adler

Zum Vergleich die Stellungnahme des Bayerischen Landesamtes für Umwelt:  http://www.lfu.bayern.de/umweltwissen/doc/uw_117_windkraftanlagen_infraschall_gesundheit.pdf

Der Staat ist von Rechts wegen in der Pflicht und in der Verantwortung seine Bürger zu schützen. Eine auf veralteten/falschen Informationen basierende Genehmigungspraxis enthebt die Politiker nicht aus ihrer Verantwortung.
Siehe dazu:

http://dejure.org/gesetze/GG/2.html
http://dejure.org/gesetze/StGB/223.html
http://dejure.org/gesetze/StGB/225.html

Schwedische Untersuchung zu Infraschall

Infraschall von Windenergieanlagen – eine Gefahr für die Gesundheit

. . Infraschall von Windkraftanlagen betrifft das Innenohr und ist ein potenzielles Gesundheitsrisiko für Menschen mit Migräne oder einer anderen Art von Zentral-Sensibilisierung.
Spezielle Risikogruppen sind Menschen mit Migräne oder Migräne in der Familie, ältere Menschen ab 50, Menschen mit Fibromyalgie und Personen mit einer Neigung zu Angst und Depression. Auch Kinder und Erwachsene mit ADHS und Autismus sind in Gefahr und ihre Symptome es könnten sich verschlimmern.
Der Rechtsrahmen für die Erstellung von Windparks sollte unter Berücksichtigung dieser Umstände überprüft werden, fordern die Autoren.

 

 

REFERENZEN

1. Woolf CJ. Central sensitization: Implications for the diagnosis and treatment of pain. Pain. 2011;152(3 Suppl): S2–15.

2. Aguggia M, Saracco MG, Cavallini M, et al. Sensitization and pain. Neurol Sci. 2013;34 Suppl 1:S37-40.

3. Farboud A, Crunkhorn R, Trinidade A. ’Wind turbine syndrome’: fact or fiction? J Laryngol Otol. 2013;127(3):222-6.

4. Shepherd D, McBride D, Welch D, et al. Evaluating the impact of wind turbine noise on health-related quality of life. Noise Health. 2011;13(54):333-9.

5. Arbetsmiljöverket. Buller och bullerbekämp1ning. Stockholm: Arbetsmiljöverket; 2002.

6. Salt AN, Hullar TE. Responses of the ear to low frequency sounds, infrasound and wind turbines. Hear Res. 2010;268(1-2):12-21.

7. Todd NP, Rosengren SM, Colebatch JG. Tuning and sensitivity of  the human vestibular system to low-frequency vibration. Neurosci Lett. 2008;444(1):36-41.

8. Enbom, H. Vestibular and somatosensory contribution to postural control [dissertation] Lund: Lunds universitet; 1990.

9. Lovati C, Mariotti C, Giani L, et al. Central sensitization in photophobic and non-photophobic migraineurs: possible role of retino nuclear way in the central sensitization process. Neurol Sci. 2013;34(Suppl):133-5.

10. Ashina S, Bendtsen L, Ashina M. Pathophysiology of migraine and tension-type headache. Tech Reg Anesth Pain Manag. 2012(16):14-8.

11. Aurora SK, Wilkinson F. The brain is hyperexcitable in migraine. Cephalalgia. 2007;27:1442-53.

12. Desmeules JA, Cedraschi C, Rapiti E, et al. Neurophysiologic evidence for a central sensitization in patients with fibromyalgia. Arthritis Rheum. 2003;48:1420-9.

Quelle:
http://www.lakartidningen.se/Opinion/Debatt/2013/08/Infraljud-fran-vindkraftverk.
Aus dem Schwedischen übersetzt mit
https://translate.google.com/

Verhöhnung der Windkraftopfer

„Kein Zweifel: Depressive Menschen mit einer Schwäche für Alkohol sollten also schnellstmöglich aus Windradgebieten evakuiert werden!“

Quelle:
http://windkraftsatire.de/skandal-windraeder-jetzt-auch-verantwortlich-fuer-kalte-fuesse-und-muffensausen/
Laut Impressum verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:
Kerstin Haarmann, ehemalige Geschäftsführerin des Bundesverbandes Windkraft
http://www.xn--padergrn-d6a.de/2012/10/kerstin-haarmann-zur-grunen-bundestagskandidatin-gewahlt/

„. . eine infame Anmaßung seitens der Windenergie-Szene“

Prof. Endres, TU Clausthal, zum Thema Infraschall:

„Dass durch Windkraftanlagen Infraschall mit (nicht hörbaren) Frequenzen unter 20 Hz entsteht, zweifelt niemand mehr an, auch zweifelt niemand mehr an, dass umso mehr Infraschall entsteht, je größer die Windkraftanlage ist. Die Studie aus Dänemark hat mich nicht überrascht, denn Infraschall durch WKA (aber auch durch akustisch schlecht gedämmte Wärmepumpen) ist messbar, und lebende Organismen reagieren auch darauf. Über die Folgen und die individuelle Empfindung wird heftig gestritten, ich vermute – aus eigener Erfahrung – dass Allergiker empfindlicher auf Infraschall reagieren als Nicht-Allergiker, aber das ist nur eine Vermutung, die ich nicht streng wissenschaftlich belegen kann. Die Medizin wäre gefordert, diesbezüglich sofort mit der Grundlagenforschung zu beginnen. 

Viele Allergiker sind auch sehr lichtempfindlich, wobei eine exakte wissenschaftliche Begründung dafür meines Wissens noch fehlt, man hat bzgl. Allergien bis heute sowieso nur ein rudimentäres Verständnis für ihr Entstehen, die schulmedizinische Behandlung setzt nicht bei der Ursache an sondern kann beim aktuellen Wissensstand nur die Folgen bekämpfen. 
Für mich ist es seitens der Windenergie-Szene eine infame Anmaßung, Beschwerden über Infraschall als die Einbildung von Irren darzustellen. Man könnte dann genauso gut argumentieren, dass man sich um die Belange von Allergikern gar nicht zu kümmern braucht, weil die meisten Menschen eben keine Allergiker sind und man Pollen auch nicht sehen kann, man könnte Allergikern also einen NOCEBO-Effekt vorwerfen. 
Aus wissenschaftlicher Sicht ist es UNVERANTWORTLICH, die Beschwerden von Menschen im Zusammenhang mit Windkraftanlagen als NOCEBO-Effekt zu bagatellisieren und ohne jegliche Rücksicht einfach so weiterzumachen wie bisher. Die Politik in Bund und Ländern wäre gefordert, sofort unabhängige Untersuchungen in Auftrag zu geben, und zwar nicht an per se befangene Institutionen.“ 

Das komplette Interview lesen Sie KLICK HIER ::::

Dänemark untersucht Gefahren durch Windkraft

Aus einem Beitrag von Bernd Musch-Borowska, ARD-Hörfunkstudio Stockholm

Aslak Harbo Poulsen vom dänischen Krebsforschungsinstitut Kräftens Bekämpelse:

„Es gibt eine eindeutige Verbindung zwischen Lärm und verschiedenen Krankheiten, wie beispielsweise Bluthochdruck und Diabetes. Die interessante Frage ist, ob es diese Verbindung auch bei der Art von Lärm gibt, den die Windräder machen“, so Poulsen. Anwohner von Windkraftanlagen klagen über Schlafstörungen und Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen und in einigen Fällen Tinnitus und Angstgefühle.

 

Der gesamte Beitrag als Podcast der ARD, gesendet am 13.03.2015 um 00:49 Uhr


http://www.tagesschau.de/ausland/windenergie-101.html

Im Schatten der Räder

„Der Schattenwurf ist jetzt schon störend in Küche, Wohnzimmer, Bad und Kinderzimmer“, sagt Jana Jelken. Auf dem Sofa könne man wegen des Schattenwurfs der rotierenden Windrad-Flügel nicht fernsehen, „ohne dass man wahnsinnig wird. Man muss die Rollläden herunterlassen, damit man es aushalten kann“.

Quelle:
http://www.noz.de/../leben-im-schatten-der-windrader-in-ganderkesee-almsloh

US-Studie zu Infraschall

Zitate aus einer Studie (2014) von zwei US-Medizinern der Washington University – School of Medizine:

… Auf der einen Seite steht die gut finanzierte Windindustrie. Sie sorgt dafür (1), dass Infraschall ignoriert wird, weil die gemessenen Werte unter der Hörschwelle des Menschen liegen, die erlauben, den Lärmpegel adäquat durch den A-Bewertungsfilter von Schallmessungen zu erfassen. (2) Sie weisen schon die Möglichkeit zurück, dass irgendeine Art von Windturbinensyndrom (Pierpont 2009) existiert, selbst dann, wenn die Ärzte (wie z.B. Steven D. Rauch, M.D. an der Harvard Medical School) bestimmte Symptome  mancher Patienten nicht anders erklären können. (3) Sie argumentieren, es sei unnötig, einen Abstand zwischen Windkraftanlagen und Wohngebäude auf der Basis des herrschenden Geräuschpegels zu halten.

Auf der anderen Seite, gibt es viele Menschen, die derart unter den Auswirkungen des Lärms der Windkraftanlagen leiden, dass sie nicht länger in ihren Häusern leben können. Manche ziehen weg, entweder mit finanziellem Verlust oder durch Ablösung durch die Anlagenbetreiber. Andere leben mit Beschwerden, die oft medizinische Therapien erfordern, um mit ihren Symptomen zurechtzukommen. Einige Menschen – manchmal sogar Mitglieder der gleichen Familie – bleiben davon unberührt.

 

Quelle:
https://lebensqualitaethatvorrang.wordpress.com/./forscher-bestaetigen-infraschall-macht-krank/