Windenergie – Ein Minusgeschäft?

heute – in deutschland | 20.01.2016, 14:00

Ein Steuerberater und Experte für Windkraftanlagen hat die Jahresabschlüsse von rund 200 Windparks ausgewertet. Er kommt zu einem ernüchternden Ergebnis.

10 Gedanken zu “Windenergie – Ein Minusgeschäft?

  1. Na Hauptsache die Energiewende kommt voran – Rendite sollte da zweitrangig sein.

    • Da Sie es ganz offensichtlich immer noch nicht verstanden haben, versuche ich, es Ihnen in wenigen Worten zu erklären:
      2015 haben die „erneuerbaren“ Energien in Deutschland Strom im Wert von ca. 24 Mrd. € erzeugt. Dieser Strom war aber nur so viel Wert, weil das EEG ihm künstlich so viel Wert gibt (z.B. hohe Einspeisevergütung, um Umweltzerstörer – sogenannte Investoren – anzulocken). An der deutschen Strombörse wurde der Strom für nur 1,5 Mrd. € gehandelt. So viel, wie er eben normal wert ist. Die Differenz mussten ALLE zahlen. Alle deutschen Stromkunden! Nicht nur die A****löcher, die auf der Jagd nach „grünen“ Renditen völlig unrealistischen Gutachten geglaubt und in diesen Schwachsinn investiert haben.
      Und falls sie die letzten 3 Jahre keine oder nur bestimmte Nachrichten geschaut haben: die Energiewende kommt kein Stück voran! Im Gegenteil, der Ausbau hat dafür gesorgt, dass die konventionellen Kraftwerke immer dann einspringen müssen, wenn kein Wind weht (was ziemlich oft vorkommt). Das ständige Ein- und Ausschalten lässt den CO2-Ausstoß steigen, nicht sinken.
      Alles, was die Energiewende zu Tage gefördert hat, war Zerstörung der Umwelt, Erhöhung des CO2-Ausstoßes, Erhöhung der Strompreise und Streit zwischen Nachbarn…
      Aber ja, Hauptsache, die Energiewende kommt voran!

      • Wenn Sie mal ganz ehrlich antworten, hier die Frage: Wissen Sie wie die Atom- und Kohleindustrie zu ihren Preisen kommt? Ihre Argumentation läuft hinsichtlich der Preisgestaltng vollkommen ins Leere. Würde man die gelder, die in Atom und Kohle fließen, geflossen sind und fließen werden auf den Strompreis umlegen wären wir über 1 € pro kwH. Vergegenwärtigen sie sich da mal bitte. Und schämen sie sich einfach für Ihr Elternhaus, dass dieses Ihnen keine bessere Erziehung hat angedeihen lassen.

        • @Rabenhorst… Wer nur beleidigen kann, sollte mal selber sein Elternhaus hinterfragen! Glauben Sie wirklich, an die Energiewende? Hier wird Volksverdummung vom Feinsten betrieben, auf Kosten der Anwohner, der Stromzahler!

          • dass sie gerne von sich selbst sprechen scheint offensichtlich. Viel Spaß weiterhin

        • Natürlich kostet Kohlestrom auch Geld, aber die Kohleindustrie kann wenigstens auch zuverlässig (=Grundlastfähig) Strom liefern.
          Sie ist nicht angewiesen auf
          – garantierten Abnahmepreis
          – Einspeisevorrang
          – zusätzliche Stromtrassen
          – inzwischen Eingriffe zur Netzstabilisierung von 1Milliarde Euro in 2015
          – selsbst für nicht erzeugten Strom Geld zu bekommen (Millionen Euro für Null Strom http://www.vernunftkraft.de/sechs-nullen-fuer-null-leistung/)
          – riesigen Flächenverbrauchwegen geringer Energiedichte (Wieviele Windräder braucht das Land? http://www.vernunftkraft.de/dreisatz/)

          Durch den Einsatz der Windkraft werden die Grundlastfähigen Kraftwerke keineswegs überflüssig. Wir benötigen sie auf jeden Fall.
          Wir leisten uns also zu einem gut ausgebauten Kraftwerkspark und Leitungsnetz noch Stromerzeuger die den Strom nicht bedarfsgerecht produzieren können. Sie würden im freien Wettbewerb bei Angebot und Nachfrage schon längst aus dem Markt verschwunden sein. Sie überleben ausschließlich weil es politisch gewollt ist und sie nicht der Marktwirtschaft unterliegen.

          Und trotz aller Vorzüge sind viele Windkraftprojekte NICHT rentabel. Auch dann nicht, nachdem die Politik windschwache Standorte mit noch mehr Subventionen ausstattet.

        • 1. Es ist schon interessant, dass Sie bei keinem Ihrer Kommentare auf dieser Seite auch nur auf ein einziges plausibles, vernünftiges oder glaubwürdiges Argument pro Energiewende zurückgreifen, sondern sich lediglich in ideologischen Phrasen verlieren, die auf keiner empirischen Grundlage aufbauen.
          2. Ich werde mich nicht für die Ausdrücke entschuldigen, die ich den Subjekten entgegenbringe, die für diese Katastrophe „Energiewende“ verantwortlich sind. Das oben genannte Wort ist eine deutliche Verharmlosung von Menschen, die moralisch gesehen kriminelle Machenschaften an den Tag legen.
          3. Ich schäme mich nicht für meine Eltern, im Gegenteil. Ich bin stolz, in einem Haus aufgewachsen zu sein, in welchem einem Werte beigebracht wurden, die im krassen Gegensatz zu dem immensen Unrecht stehen, das aktuell in Deutschland ausgeübt wird (EEG). Leute, die zuerst aufgrund der gewaltigen Rendite in völlig unrentable Projekte investieren und dann, nachdem man ihre Rechnung als schwachsinnig bloßgestellt hat, mit dem Argument kommen, die Rendite wäre ja nur zweitrangig, enttarnen sich selbst als unglaubwürdig.
          Ihr Verweis auf mein Elternhaus zeigt lediglich, dass Ihnen die sachlichen Argumente ausgegangen sind. Ich werte das als ein Kompliment :)

  2. Wende wohin? Was ist das Ziel? Bisher geht es nur darum, mit dem Geld der Stromkunden die Taschen der Profiteure zu füllen! Das ist erledigt, sobald die Monnster gebaut sind. im Grunde ist es egal ob die Investoren eine Rendite haben. Aber damit ist es ja nicht getan – die Zerstörungen von Natur und Landschaft sind dauerhaft und gewaltig.

    • Lügen sie sich doch nicht so selbst an – das bereitet Ihnen dann doch nur emotionale Probleme.

  3. Es liegen alle Daten und Fakten auf dem Tisch nur die Entscheider sitzen nicht am Tisch . Die Politik und ihre Hintermänner sind der WindradBranche auf den Leim gegangen und eine Umkehr wird erst nach dem Finanz Kollaps auf den Schultern der Steuerzahler stattfinden . PROFITEURE SIND DA NICHT DABEI

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