Ich fürchte sie mittlerweile, die selbsternannten Weltenretter, . . .

„Windräder seien schön, heißt es. Und natürlich alternativlos. Habe sich die Landschaft nicht schon immer verändert? Wenn dann moderne Windkraftwerke, 200 Meter hoch und nachts rot befeuert, mit alten holländischen Windmühlen verglichen werden, bleibt einem ob solcher Ignoranz schlicht die Spucke weg. Dabei sind doch Schönheit und Harmonie kein Luxusgut, sondern Grundnahrungsmittel. Seit die Menschen ihre Höhlen kunstvoll zu bemalen begannen, streben sie danach. Wie kann es sein, dass innerhalb einer Generation bei vielen Menschen offenbar das Empfinden, ob etwas schön oder hässlich ist, verloren gegangen zu sein scheint? Oder muss man Dinge einfach schön finden, die einem ideologisch und/oder ökonomisch geboten erscheinen? Ich fürchte sie mittlerweile, die selbsternannten Weltenretter, die mit ihrer angemaßten höheren Moral oft alles nur noch schlimmer machen.“

Auszug aus der Austrittsrede von Herrn Georg Etscheit, ehemals Vorstandsmitglied der BN-Kreisgruppe München. Ich kann nur jedem Leser empfehlen, die ganze Austrittsrede von Herrn Etscheid zu lesen: Austrittsrede-aus-dem-BN.doc

Herr Etscheit war Vertreter für den Bund Naturschutz beim „Runden Tisch“ für die moderierte Bürgerbeteiligung der Gemeinde Schäftlarn. Seit November nahm er nicht mehr teil.

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http://www.umwelt-watchblog.de/vorstandsmitglied-der-bn-kreisgruppe-muenchen-tritt-aus-und-wechselt-zum-vlab