„Was du nicht willst, das man dir tu‘, . . . (2)

Verwaltungsgericht München am 21.07.2015: Die Vorsitzende Richterin Frau Breit zum Standort der Berger Windräder:

 „Nach dem Sankt-Florians-Prinzip, schön an den Rand der Gemeinde mit der Anlage, damit wir nicht betroffen sind“.

 

ARD-Interview aus dem Jahr 2011: Der Bürgermeister der Gemeinde Berg schildert die Auswirkungen von Windrädern auf Anwohner und Umwelt:

Siehe auch:
http://quh.twoday.net/stories/die-windkraft-vor-gericht-klagen-abgewiesen/#comments

Ein Gedanke zu “„Was du nicht willst, das man dir tu‘, . . . (2)

  1. Kommentar den ich gerade im QUH Blog hinterlassen habe:

    „Wie gesagt muss vorher, und vergleichend nachher gemessen werden, um vor Gericht gut bei der Beweislage dazustehen.

    TA Lärm Punk 6.2
    Vorgegeben sind Innenraumschutzwerte von 35 db(A) tagsüber, 25 db(A) nachts, dürfen nur kürzzeitig um 10db überschritten werden.

    Die Schutzwerte sind gebietsunabhängig (egal ob Wohngebiet, Dorf-, Kern-, Mischgebiet etc).

    Windparkplaner rechnen meistens mit den Außenbereichs-Richtwerten, Körperschall wird dabei kaum beachtet.

    Es kann sein, daß in einzelnen Häusern schon Vorbelastungen bestehen (Wärmepumpen, Pumpen in Ställen etc), sind aber meistens nicht berücksichtigt.

    Die Vorbelastung und Eingeziehung der WKA würde dann dazu führen, daß die WKA nur in größerem Anstand zugelassen werden dürfen.

    Wenn der Wert nachher überschritten wird, dann müssen die WKA eben stillstehen.

    TA Lärm Punkt 7.3
    Gemessen wird nach db(a) und db(c), der Unterschied einer A-bewerteten und C-bewerteten Messung darf 20db nicht überschreiten. Die A-bewertete Messung soll dem menschlichen Gehör Rechnung tragen, die C-bewertete will die tieffrequenten Töne aufnehmen. Leider wird bei letzterer im Moment nur bis 8hz berücksichtigt, aber eine Überarbeitung der DIN 45680 wird evtl auch tiefere Bereiche mti aufnehmen, die gesundheitsshcädlich sein können.

    Die Bereiche 0.5Hz – 6Hz sind dieser von Aviator erwähnte (und von Ramadama negierte) pulsierende Schalldruck, der bei WKA auftritt, wenn die Flügel am Mast vorbeirauschen und einen Unterdruck mit Luftverwirbelungen entstehen lassen.

    Es könnte also sein, daß diese Messung vor allem nur für angrenzende Bewohner relevant ist. Aber ein versuch ist es wert.

    Je nach Bodenstruktur macht eine Messung bis 3000m Sinn, manchmal auch weiter.

    Nach vorheriger Messung kann man feststellen, ob schon eine Vorbelastung nach 6.2 und 7.3 besteht, die dann in der Genehmigung berücksichtigt werden müssen.

    Ich denke da an die Bereiche mit Ställen in Neufahrn, evtl auch in Mörlbach, wo Vorbelastungen bestehen könnten (Pumpen etc). Diese müssten in der Planung berücksichtigt worden sein, ich bin mir aber sicher, daß dem nicht so ist.

    Wo ich wohne, weiß ja nach dem Bürgerbegehren mittlerweile jeder. Im Sommer dürfte ich weniger betroffen sein wegen der üblichen, im Winter eventuell mehr. Je nach geomorpher Bodenstruktur könnte es noch verstärkende Effekte geben.

    Also, bei Interesse bei mir melden. „

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