Windkraft spaltet Naturschützer

Lange brodelte es beim BUND Rheinland-Pfalz, am Donnerstag trat der Landesvorsitzende Neumann zurück. In einer schriftlichen Erklärung Neumanns hieß es: „Der Konflikt zwischen Windkraft und Naturschutz hat unseren Verband tief erschüttert und wird längst nicht mehr sachlich ausgetragen.“
Seit seinem Amtsantritt im April 2013 kritisierte er, dass der Ausbau der Windenergie in Rheinland-Pfalz ungenügend gesteuert werde. So würden Fragen des Arten- und Naturschutzes vernachlässigt. „Es fehlt eine Qualitätsplanung mit ganz klaren Kriterien, wo Windenergie geht und wo nicht.“, kritisierte Neumann die Politik der Landesregierung.

Quelle:
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/bund-landeschef-in-rheinland-pfalz-gibt-auf/.

Ein Gedanke zu “Windkraft spaltet Naturschützer

  1. Je mehr Schaden eine geplante Windenergieanlage für die Natur verursacht, desto mehr profitieren sog. Umweltverbände. Dies geschieht durch Zahlungen der künftigen Betreiber in den Naturschutzfond. Am Beispiel der derzeit genehmigten vier Windenergieanlagen am Starnberger See sind das satte 331.000,– Euro! Da freut sich doch unsere Natur!
    Gleichzeitig stellt es die momentane Konzeptionslosigkeit der „Energiewende“ in Deutschland gnadenlos bloß.
    Nochmal: Je brutaler der Eingriff in die Natur, desto zufriedener die sog. Ökoverbände!. Echt krass!

    Georg Lang

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