Der Bundesverband WindEnergie als Gesetzgeber!

Den Gang zur Wahl können wir uns in Zukunft sparen. Denn nicht die gewählten Parlamentarier formulieren die Gesetzestexte, sondern  die Entwürfe kommen direkt von den Nutznießern wie z.B. dem Bundesverband  WindIndustrie:

BWI-Gesetzentwurf

Gesetzentwurf zum § 249 Abs. 3 BauGB vom Bundesverband WindEnergie

Es reichen also nicht mehr, wie bisher immer gesagt, 2% der Landesfläche aus, um die Gier der Windrad-Lobby zu stillen und der Windenergie „substanziell Raum zu verschaffen“, sondern es müssen mindestens 10% sein:

Durch die Bestimmung dürfen insgesamt nicht mehr als 90 Prozent der Landesfläche von der Windenergienutzung ausgeschlossen werden.

Der Landkreis Starnberg hat derzeit ~3000 ha Windkraft-Vorrangflächen beschlossen. Bei einer Landkreis-Fläche von 48.800 ha müsste diese Fläche folglich um weitere 2000 ha vergrößert werden!

Quelle:
http://www.wind-energie.de/. ./bwe-stellungnahme-referentenentwurf-baugb-ss249.pdf
Siehe auch:
http://gegenwind-starnberg.de/der-landkreisweite-plan/

Ein Gedanke zu “Der Bundesverband WindEnergie als Gesetzgeber!

  1. Haben Sie sich auch die Gesetzesvorschläge der EVUs angeschaut, der Atom- und Kohle-Lobbyisten? Da akzteptieren sie den Versuch Eigeninteressen einzubringen ohne Widerworte. Schade eigentlich, aber klar, Sie betreiben ja hier nicht die Atom- und Kohlewahn-Seite.

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